Schnellste Primarschüler gesucht

Das Bewegungsprojekt «speed4» gastierte zum dritten Mal an Schulen der Region Werdenberg. Am Samstag fand das Finale mit den schnellsten Buben und Mädchen in der Amag in Buchs statt.

Hansruedi Rohrer
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Siegerbild mit den teilnehmenden Mädchen am Finaltag des «speed4»-Parcours in Buchs. (Bild: pd)

Siegerbild mit den teilnehmenden Mädchen am Finaltag des «speed4»-Parcours in Buchs. (Bild: pd)

BUCHS. Das Bewegungsprojekt «speed4» ist ein Laufparcours, der auf spielerische Art die Freude am Laufen und der Bewegung vermittelt. In der vergangenen Woche besuchten mehr als 1000 Primarschüler die Vorläufe. Sie wurden vom «speed4»-Team altersgemäss an den Parcours herangeführt und durch verschiedene Übungen und Wettkampfformen auf den Finaltag vorbereitet. Dieser fand am Samstag in der Amag-Halle in Buchs statt. Dort bestritten 130 Schüler und Schülerinnen den Parcours, mit dem Ziel, einen der Podestplätze zu erreichen. Insgesamt waren es am Samstag 1200 Läufer, beobachtet von Eltern und Freunden, die ihre Schützlinge anfeuerten.

Schnellstes Kind aus Sax

Das schnellste Kind des Finaltages war Lukas Heeb aus Sax. Mit 4,686 Sekunden stellte er somit den Tagesrekord auf.

Die Erwartungen der Organisatoren von «speed4» (Schweiz) wurden gemäss Geschäftsführer Andreas Betschart mehr als erfüllt. Er sagte: «Die Kinder sind vom Parcours begeistert und sind kaum mehr zu stoppen. Bei der dritten Ausgabe der Schulmeisterschaft in Buchs konnten wir noch mehr Kinder für den Final begeistern als in den letzten zwei Jahren.»

Zusammen haben die 1000 Primarschüler während den Vorläufen eine Strecke von 220 Kilometern zurückgelegt. Um die Spitzenzeit zu erreichen, sind, neben Schnelligkeit, vier Faktoren für die Gesamtzeit entscheidend. Mittels zwei Lichtschranken werden jeweils die Reaktion, der Antritt, die Wendigkeit und der Slalom-Rücklauf auf die Tausendstelsekunde gemessen.

Wettkampf gegen sich selbst

In erster Linie sei es ein Wettkampf gegen sich selbst, mit der Möglichkeit, sich immer wieder zu verbessern, sagen die Organisatoren. Jedes Kind entdeckt auf dem Parcours seine Stärken, ist motiviert, diese auszubauen und kann mit Hilfe von Tipps des «speed4»-Teams an den Schwächen arbeiten. Der läuferische Wettkampf will unter dem Motto «Wir bewegen Kinder» spielerisch und unkompliziert gegen den Bewegungsmangel und gegen das Übergewicht ankämpfen.

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