Schluss mit dem Gebührenwahn

Seit ihrer Einführung 1990 sind die Radio- und Fernseh-Empfangsgebühren um 65 Prozent angestiegen und die SRG SSR hat bereits angekündigt, massiv mehr Geld in ihren Webauftritt und in teure Eigenproduktionen investieren zu wollen.

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Seit ihrer Einführung 1990 sind die Radio- und Fernseh-Empfangsgebühren um 65 Prozent angestiegen und die SRG SSR hat bereits angekündigt, massiv mehr Geld in ihren Webauftritt und in teure Eigenproduktionen investieren zu wollen.

Finanziert werden soll dies durch eine Mehrbelastung der Unternehmen. Die Höhe der Gebühr soll sich dabei nach den erzielten Umsätzen richten. Neben dem Umstand, dass in Firmen nicht ferngesehen wird, bestraft diese Finanzierung vor allem die Firmen, welche teure Materialien verarbeiten oder einen hohen Fremdleistungsanteil aufweisen. Im Baugewerbe erzielt beispielsweise schon ein kleiner Betrieb mit drei Angestellten spielend die Umsatzschwelle von 500 000 Franken, ohne auch nur einen Franken an Wertschöpfung generiert zu haben.

Vor dem Geld sprechen, müssten klare Leistungen definiert werden. Fragen wie: gehören Sendungen wie «Schawinski» zum Service Public oder könnte auch darauf verzichtet werden, müssten vorgängig geklärt sein.

Ich sage Nein zu grenzenlosem Gebührenwachstum, Nein zu Diskriminierung von Unternehmen und daher überzeugt Nein zur Revision des Radio- und Fernsehgesetzes.

Thomas Toldo

Gonzenstrasse 21, 9475 Sevelen

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