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Schlechte Honigernte

Den Bienen im Werdenberg geht es gut. Brutkrankheiten und Varroamilben sind unter Kontrolle. Das Honigjahr war allerdings unterdurchschnittlich.
Katharina Rutz
Die vielen Schwärme und das Wetter verhinderten eine ergiebige Honigernte. (Bild: Urs Bucher (Gams, 3. Juli 2014))

Die vielen Schwärme und das Wetter verhinderten eine ergiebige Honigernte. (Bild: Urs Bucher (Gams, 3. Juli 2014))

Die Bienenvölker im Werdenberg bereiten sich auf den Winter vor. Es geht ihnen gut. Sie verfügen über reichlich Futter aus Zuckerwasser und die Belastung mit dem Schädling Varroamilbe in den Völkern ist klein. Das Herbstwetter war für die Bienenhaltung ideal.

Brutkrankheiten waren im Frühling im Werdenberg zwar ein Thema, konnten aber unter Kontrolle gehalten werden. Einzig als Land, wo Milch und Honig fliesst, kann das Werdenberg im 2016 nicht bezeichnet werden. Auf jeden Fall nicht, was den Honig betrifft. Es war ein schlechtes Honigjahr.

Regen schadet den Blattläusen

«Wegen des Wetters ist das Honigjahr eher schlecht ausgefallen», sagt Hans Oppliger, Fachmann für die Bienenhaltung am Landwirtschaftlichen Zentrum in Salez. Zwar wäre es in den meisten Gebieten gut geworden, hätte es nicht immer wieder geregnet, ergänzt er. Immer wieder setzte der Wald zum «Honigen» an, dazu müssen die Blattläuse aktiv werden. «Nach zwei oder drei schönen Tagen war dies der Fall und die Bienen hätten beginnen können, ihren Waldhonig zu sammeln. Doch dann machte der Regen alles wieder zunichte», so Oppliger. Regen vertragen die Läuse schlecht, heftiger Regen kann einen Teil sogar töten. «Die Läuse brauchen dann einige Tage, um sich zu erholen und wieder aktiv zu werden», erklärt Hans Oppliger.

Auch Lorenz Huber spricht von einem unterdurchschnittlichen Honigjahr. Der Berufsimker aus Gams hält rund 100 Völker. «Den Frühlingshonig habe ich den Völkern teilweise belassen, da sie sonst gehungert hätten. Und im Juli hat der Regen die Ansätze des Waldhonigs immer wieder weggespült», sagt er.

Besser ist seine Honigernte in Graubünden ausgefallen, wo er rund zehn seiner Völker unterhält. «In Graubünden bin ich zufrieden, dort war die Honigernte relativ gut.» 3

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