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SCHIESSEN: Rückschau auf sportliche Erfolge gehalten

An der 133. Delegiertenversammlung des Bezirksschützenverbandes Werdenberg in Weite wurden die Medaillen für die Feldmeisterschaft vergeben, als Lohn und Anerkennung für Ausdauer und Können.
Auch Bezirkspräsidentin Eliane Kaiser freut sich an der Auszeichnung für die 6. Feldmeisterschaft von Reinhard Roduner, Buchs. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Auch Bezirkspräsidentin Eliane Kaiser freut sich an der Auszeichnung für die 6. Feldmeisterschaft von Reinhard Roduner, Buchs. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Bezirkspräsidentin Eliane Kaiser erwähnte eingangs einige weltweite Ereignisse des vergangenen Jahres, welche für negative Schlagzeilen sorgten. «Heute Abend überwiegt aber das Positive an der Versammlung, an welcher auch die Erfolge gefeiert werden», sagte sie und leitete über zum geschäftlichen Teil. Vorerst galt es aber, sechs verstorbenen Schützen zu gedenken: Jakob Schlegel, Azmoos; Jakob Schumacher und Jakob Burri, Buchs; Max Pfiffner, Plons; Chläus Eggenberger, Grabs; Ivo Berner, Rebstein. Die Jahresrechnung 2017 schliesst mit einer Vermögensvermehrung von 347 Franken ab, und die Mitgliederbeiträge werden nicht verändert. Der Bezirksschützenverband besteht aus zehn Vereinen und zählt insgesamt 570 Mitglieder. Davon besitzen 295 eine Lizenz (6 mehr als im Vorjahr). Die Zahl der Mitglieder ist um 14 gesunken.

Die Abgabe der Medaillen für die Feldmeisterschaft (FM) bedeutet immer Lohn und Anerkennung für Ausdauer und Können von Schützen. Die 4. FM für 300 m ging diesmal an Mario Lenherr, Schützengesellschaft Tell, Gams (an der Versammlung abwesend). Die Auszeichnung für die eher seltene 6. FM (300 m) konnte Reinhard Roduner von der Schützengesellschaft Buchs-Räfis entgegennehmen. Das hiess 48 Auszeichnungskarten des Feldschiessens plus 48 Karten vom Obligatorischen vorzuweisen. Mit anderen Worten: Nach frühestens 48 Jahren gibt es die 6. FM. Ebenso wurde dem abwesenden Heinrich Rutz (Schützengesellschaft Buchs-Räfis) diese Ehre zuteil.

«Die Jugend ist die Zukunft der Vereine»

Im weiteren Versammlungsverlauf berichteten die Ressortchefs über die Tätigkeiten und Aktivitäten im Verbandsjahr 2017: Gregory Kaiser (Jungschützenwesen), Josef Lenherr (Matchchef 300 m), Marc Huser (Matchchef 25/50 m), und Ernst Zangger informierte über kleinere Änderungen im Verbandsschiessen und Schützencup. Jungschützenchef Gregory Kaiser erwähnte, dass die Beteiligung bei den Jungschützen um 12 Teilnehmer abnahm, bei den Jugendlichen waren es jedoch zehn mehr als im Vorjahr. Dass die jungen Schützen und Schützinnen nach wie vor zu hervorragenden Leistungen bereit sind, bewies die Abgabe verschiedener Preise an der Versammlung. «Die Jugend ist die Zukunft der Vereine, wenn kein Nachwuchs kommt, kommt bald einmal das Ende», gab der Bezirksjungschützenchef zu bedenken.

Die Match-Saison 2017 werde hingegen als negatives Trendjahr in die Geschichte des Bezirksschützenverbandes eingehen, sagte der 300 m-Matchchef Josef Lenherr. Aus verschiedenen Gründen schrumpfte nämlich das Match-Team um sieben Schützen auf noch zehn mehr oder weniger Aktive. Die Ausrichtung des Match-Schiessens entwickle sich auf kantonaler Ebene seit Jahren nur noch auf Leistungs- und Spitzensport, erklärte er. Josef Lenherr sieht aber seine Aufgabe vermehrt in der Stärkung des Breitensports für Leistungen in Verein und Bezirk. «Wir müssen das Feuer in den Schützen wecken, um wieder zu besseren Resultaten zu kommen – und Beteiligung kommt vor dem Rang», meinte er. Deshalb möchte er das Training und die Wettkampfeinsätze in ein Mehrstellungs- und Liegend-Programm aufteilen.

Von Seiten des Kantonal-Schützenverbandes informierte Martin Künzler über die bevorstehenden Umstrukturierungen beim Dachverband. Die Regionalverbände werden definitiv nicht aufgelöst, innerhalb dieser Verbände gibt es jedoch eine Bereichsreduzierung mit Verlagerung zum Kantonalverband.

Der ganze Bezirks-Vorstand wurde wiedergewählt, ebenso das Revisoren-Team. Am Schluss überbrachte Erich Hagmann die Grüsse und den Dank des Leitenden Ausschusses sowie des Vorstandes des St. Gallischen Kantonalschützenverbandes. Ohne Freiwilligenarbeit könnten die Vereine nicht überleben, sagte er. Trotzdem würden gesamtschweizerisch etwa 40 Vereine pro Jahr verschwinden. «Diese Zahl sollte uns zu denken geben.» So hoffte er, dass die noch fehlenden Posten im neu strukturierten Kantonalverband aufgefüllt werden können.

Hansruedi Rohrer

redaktion@wundo.ch

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