SCHIESSEN: Elfter Sieg für die Gruppe Alvier

Das Buchser Pistolenschützenteam überzeugte zum wiederholten Male am Kantonalen Gruppenmeisterschafts-Final der Veteranen und gewann den Wanderpreis.

Drucken
Teilen
Freut sich über den elften Gewinn des Wanderpreises: Das Team Alvier-Buchs. (Bild: PD)

Freut sich über den elften Gewinn des Wanderpreises: Das Team Alvier-Buchs. (Bild: PD)

Die besten 18 Gewehrgruppen über 300 Meter und 8 mit der Pistole (50 Meter) ermittelten am Samstag in der Grunau in Rapperswil ihre Kantonalmeister. Wie bei der Elite ist auch bei den über 60-jährigen Schützenveteranen die Gruppenmeisterschaft einer der populärsten Wettkämpfe im Jahresprogramm.

Doppelsieg der Werdenberger

Über 400 Teilnehmer schossen im Frühjahr die erste Runde, was auch den anwesenden Zentralpräsidenten Bernhard Lampert aus Jenins beeindruckte: «Die St. Galler machen das vorbildlich, stärken doch solche Wettkämpfe auch die Kameradschaft und den Zusammenhalt unter den Veteranen nicht nur im Schiessstand, sondern ganz allgemein.» In einer zweiten Runde im Sommer wurden dann die Finalteilnehmer erkoren. Über 300 Meter empfahl sich Buchs-Räfis und über 50 Meter sorgten die Pistolenschützen Buchs gar für einen Doppelsieg der Werdenberger in der Qualifikation. Bei sehr schwieriger Beleuchtung mit gleissendem Gegenlicht wurde am Morgen früh die erste von zwei Runden mit je zehn Wertungsschüssen in Angriff genommen. Nach zwei Durchgängen lagen über 300 Meter Schnebelhörner-Libingen mit 747 Punkten vor Ulrichsberg-Wittenbach mit 742 und Weierweid-St. Gallen mit 741 in Front. Über 50 Meter trumpften die Wiler-Bären mit 548 Punkten gross auf, dahinter positionierte sich Ober/Niederbüren. Der grosse Favorit Buchs lag 17 Punkte zurück. Im weiteren Verlauf des Wettkampfs drehte Alvier-Buchs den Spiess aber um und bodigte die Bären aus Wil mit 272 Zählern, gegenüber 266 der Wiler. Dritter wurde Ober/Niederbüren mit 264 Punkten. Damit gewannen die Buchser den Wanderpreis bereits zum elften Mal. Auch bei den sechs angetretenen Gruppen über 300 Meter blieb im letzten Durchgang kein Stein mehr auf dem andern. So musste Libingen als Quali-Sieger mit dem fünften Rang vorlieb nehmen. Dafür hisste sich das zuvor drittplatzierte Weierweid-St.Gallen mit einem fulminanten Endspurt und hohen 378 Punkten an die Spitze vor Tratt-Sennwald (377,) das sich gerade noch als letzter überhaupt in den Final schmuggelte! Auf Rang drei folgt mit 372 Punkten Ulrichsberg-Wittenbach. (pd)