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SCHIESSEN: Eine Verbesserung zum Vorjahr

Christoph Dürr reist unter ganz anderen Voraussetzungen an seine zweiten Europameisterschaften im Erwachsenenalter. Nach Györ reist er mit einem guten, aber auch einem weniger guten Erlebnis im Gepäck.
Robert Kucera
Christoph Dürr geniesst in Magglingen Schule und Training im Einklang. (Bild: Robert Kucera)

Christoph Dürr geniesst in Magglingen Schule und Training im Einklang. (Bild: Robert Kucera)

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch

Der Gamser Sportschütze redet von einer zweiten Chance im ungarischen Györ. Einerseits, weil es seine zweite EM bei der Elite ist, andererseits nahm er an dieser Stätte vor zwei Jahren an der EM für Junioren teil. Das Resultat von Maribor (Slowenien) vor einem Jahr will er toppen. Und hat auch im Luftgewehr-Einzelwettkampf über 10m stehend mit Györ ein Hühnchen zu rupfen. «Im Einzel konnte ich meine Leistung nicht abrufen», erinnert sich Christoph Dürr.

Doch es gibt auch positive Erinnerungen an die Audi Arena in Györ, die eine Halle mit hoher Decke und speziellem Licht sei und, wie Dürr betont, für Sportschützen eher ungewohnt. Vor zwei Jahren holte er im Mixed-Bewerb, damals noch inoffizieller EM-Wettkampf, heute ist dieser olympisch, zusammen mit der mittlerweile zurückgetretenen Bernerin Sarah Hornung Silber.

Starke Trainingspartner in Magglingen

Wenn es nach Christoph Dürr geht, sollen 2018 die positiven EM-Gefühle überwiegen. Optimistisch stimmt ihn, dass er die Umstellung im Stehend-Schiessen abgeschlossen hat und vom Niveau her wieder dort ist, wo er schon mal war. Eine weitere Verbesserung stellt sein Trainingsort dar. Dieser heisst Magglingen. Hier widmet sich Dürr der sportlichen und schülerischen Materie. «Es sind die kurzen Wege, die das Zusammenspiel zwischen Schule und Training effizient machen», so der Gamser. Und er ist nicht allein: Mit Nina Christen (Wolfenschiessen), Petra Lustenberger (Rothenburg) und Jan Lochbihler (Holderbank) bildet er ein schlagkräftiges Quartett. «Das sind hochkarätige Trainingspartner. Wir fordern und motivieren uns gegenseitig. Das ist eine klare Verbesserung zum Vorjahr. Wir sind ein cooles und eingespieltes Team», schwärmt Christoph Dürr. Das Quartett tritt in Györ geschlossen an.

Teamplayer Christoph Dürr

Die besseren Voraussetzungen will der Werdenberger natürlich schon im Einzel nützen. In Mündchen, dem letzten Wettkampf vor der EM, erzielte Dürr 622,4 Punkte. «Da muss ich noch eine Schippe drauf legen.» Um in die ersten 20 zu kommen, braucht es nicht nur Konstanz, sondern auch schiesserische Ausreisser nach oben. Zwischen 623 und 624 Zähler, so schätzt er, bringen ihn nahe ans Ziel. Zudem möchte er im erstmals separat geschossenen Teambewerb unter die ersten Acht. «Wir sind ein ausgeglichenes Team. Das ist unser Vorteil», meint Dürr, der in Györ gerne in der Kategorie Mixed einen dritten Einsatz bestreiten würde. Hier steht die Zusammensetzung der Teams noch nicht fest, es wird am EM-Ort entschieden, wer die Schweiz vertritt. «Ich finde diese Disziplin spannend und herausfordernd. Es macht Spass in einem Team zu schiessen.»

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