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SCHAAN/GAMS: Lohn für Hunderte Stunden Arbeit

Mit der Preisverleihung und den dazugehörigen Abschlusskonzerten fand die 15. Ausgabe der Podium Konzerte im TAK ein Ende. Die Gamser Talente Selina Zanolari und Julia Steinhauser zeigten ihr Können.
Julia Kaufmann
Julia Steinhauser und Selina Zanolari belegten den dritten und zweiten Rang. (Bild: Julia Kaufmann)

Julia Steinhauser und Selina Zanolari belegten den dritten und zweiten Rang. (Bild: Julia Kaufmann)

Julia Kaufmann

redaktion@wundo.ch

Wie ein Profi auf der grossen Bühne stehen, die Blicke unzähliger Zuschauer auf sich gezogen, die gebannt den Melodien des Instruments lauschten, um nach erfolgreichem Beenden des Konzertes den Applaus allein für sich in Anspruch nehmen zu können – diese Möglichkeit erhielten fünf junge Musiker, die in diesem Jahr an den Podium Konzerten teilnahmen.

Die Jungtalente hatten viel Zeit und Mühe investiert, um ihren Auftritt so gelungen wie möglich zu gestalten. Mit den gestrigen Abschlusskonzerten sowie der darauffolgenden Preisverleihung erhielten sie den Lohn für ihre Bemühungen. Die beiden Gamserinnen Selina Zanolari am Klavier und Julia Steinhauser an der Harfe belegten den zweiten und dritten Rang.

Mehrwert garantiert

«Mit meinem Schlussrang bin ich sehr zufrieden, obwohl ich ehrlich sagen muss, mir eine Einschätzung ziemlich schwierig fiel. An den Podium Konzerten haben Musiker unterschiedlichen Alters mit unterschiedlichen Instrumenten teilgenommen und alle waren auf ihre Weise gut», so Steinhauser, die den hervorragenden dritten Rang mit ihrer Harfe belegte. An ihrem grossen Auftritt im Februar angetreten, war sie als Solistin unter anderem mit Werken von Johann Sebas­- tian Bach, Reinhold Glière und ­Bernard Andrès sowie im Duo mit Musikerkollegin Alexandra Horat.

Auch Pianistin Selina Zanolari kann äusserst stolz auf ihren zweiten Platz sein. Im Januar eröffnete sie die Konzertreihe mit kraftvollen Stücken unter anderem von Domenico Scarlatti, Josef Gabriel Rheinberger und Franz Schubert. Letzterer gab sie ebenfalls an ihrem Abschlusskonzert zum Besten, wo sie erneut mit ihrem selbstsicheren Auftritt, ihrer sympathischen Art und dem aussergewöhnlichen Talent überzeugen konnte. «Ich bin sehr froh, an diesem Anlass teilgenommen zu haben, da ich bisher zwar schon an vielen Wettbewerben teilgenommen habe, aber an keinem haben wir so viel Spielzeit erhalten wie hier. Alles war im grossen Rahmen gehalten, offiziell und formal abgehalten worden, was den Erfahrungswert um einiges steigert», so die Pianistin.

Nun freuen sich beide auf die Konzerte in den sozialen Einrichtungen in Liechtenstein, der Schweiz sowie in Österreich , die sie gemeinsam mit den anderen Teilnehmern und der Siegerin Johanna Zünd, Geige, spielen werden.

Erstklassiges Niveau geboten

«Das Publikum ist an dieser Abschlussveranstaltung sehr verwöhnt worden. Das Niveau befand sich auf einem sehr hohen Level und die Vielfalt der Stücke, die von der Klassik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen reichte, war meiner Meinung nach überragend», schwärmte Hossein Samieian, Jurymitglied und Organisator. Dementsprechend sei ihm und dem Jurykollegen Maestro Graziano Mandozzi die Bewertung der Nachwuchsmusiker schwer gefallen. Dennoch habe die Beurteilung schliesslich nach den Kriterien der Selbstsicherheit und der Aussagekräftigkeit der Musik stattgefunden. «Da die Podium Konzerte versuchen, eine äusserst professionelle Atmosphäre zu schaffen, sind diese Eigenschaften am wichtigsten für die jungen Talente», so Semieian abschliessend.

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