SCHAAN: Zum Wohl der Mitarbeitenden

Eine Viertelmilliarde Franken wird Hilti zwischen 2011 und 2022 in die Erneuerung des Liechtensteiner Standortes ausgeben. Damit werde man für die Zukunft noch schlagkräftiger.

Hanspeter Thurnherr
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So soll das neue «Bürogebäude Nord» dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung: PD)

So soll das neue «Bürogebäude Nord» dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung: PD)

Hanspeter Thurnherr

hanspeter.thurnherr@wundo.ch

Hilti versteht die Investitionen auch als klares Bekenntnis zur langfristigen Weiterentwicklung des Standorts Liechtenstein. «Unsere Mitarbeitenden verbringen einen bedeutenden Teil ihrer Lebenszeit in der Firma, leisten viel und engagieren sich stark für den Unternehmenserfolg. Ein zukunftsorientiertes und attraktives Arbeitsumfeld zu schaffen, ist für uns selbstverständlich», erklärt Jörg Kampmeyer, Finanzchef der Hilti-Gruppe. «Wer sich im Büro wohlfühlt, unter effizienten Rahmenbedingungen arbeiten kann, Raum für Ideen hat, auch einmal eine kreative Pause in schöner Umgebung verbringt, ist sicher noch motivierter bei der Arbeit.»

Das Raumkonzept für die beiden neuen Bürogebäude sei nach modernsten Erkenntnissen entwickelt worden und entspreche auch den digitalen Anforderungen an die Arbeitsplätze der Zukunft. So sagt Kampmeyer: «Diese Arbeitsplätze bauen wir nämlich für einen Zeithorizont von 20, 30 Jahren.»

Räume für 900 Autos und 600 Arbeitsplätze

Projektleiter Marco Belleri stellte die Projekte im Einzelnen vor. Die Kita werde auf einer Etage mit Arbeitsbeginn Sommer 2018 von 36 auf 70 Plätze erweitert. Das Parkhaus werde auf drei Etagen 900 Parkplätze aufweisen, welche die bisherigen Parkplätze ersetzen. Das Parkhaus werde auch 10 Lade­stationen für Elektromobile aufweisen. Dank einer grünen Fassade werde es gut in die Um­gebung integriert sein. Es soll noch 2017 fertiggestellt sein. «Das Parkhaus ersetzt aber nicht das Mobilitätsmanagement», verdeutlichte Jörg Kampmeyer.

Wie Marco Belleri weiter ausführte, schafft der Rückbau des Hochregal-Lagers Platz für das «Office Mitte», das ab Januar 2018 erbaut wird und auf drei Etagen 250 Arbeitsplätze auf­weisen wird. Es soll Ende 2019 bezugsbereit sein. Das vier­geschossige «Office Nord» mit seinen 350 Arbeitsplätzen wird zwischen Herbst 2018 und Ende 2020 erstellt. Die Umgebung mit einer Fläche von 20 000 Quadratmetern, die in drei Etappen paral­lel zu den Neubauten gestaltet wird, soll nicht nur schön sein, sondern von den Mitarbeitenden aktiv genutzt werden können.

Die neuen Gebäude bieten 600 Arbeitsplätze. «Die Gesamtzahl wird aber nicht substanziell erweitert, sondern von heute 1550 auf etwa 1700 steigen. Dies ist die richtige für unseren Hauptsitz», ist Jörg Kampmeyer überzeugt. 2022 sollen somit die ­grossen Investitionen in Schaan – rund eine Viertelmilliarde Franken seit 2011 – «auf längere Sicht» abgeschlossen sein.