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SCHAAN: «Risiko» im Fokus des Diagnostik-Symposiums

Am Donnerstag fand im SAL das 24. Internationale Diagnostik-Symposium statt. Rund 200 Experten nahmen an der Fachtagung zum Thema «Risiko» teil. Diverse Ärzte referierten über verschiedene Themen.
Fachleute erfuhren Wissenwertes über neue Erkenntnisse aus verschiedenen Themenbereichen. (Bild: PD)

Fachleute erfuhren Wissenwertes über neue Erkenntnisse aus verschiedenen Themenbereichen. (Bild: PD)

Die Veranstaltung, bei der die Fachleute Wissenwertes über neue Erkenntnisse aus verschiedenen Themenbereichen erfahren konnten, wurde vom labormedizinischen Zentrum Dr. Risch organisiert und stand unter dem Patronat der Liechtensteinischen Ärztekammer, dem Ärzteverein Werdenberg-Sarganserland sowie der Privaten Universität im Fürstentum Liechtenstein (UFL).

Aus Anlass des World Kidney Days (WKD), der jeweils am zweiten Donnerstag im März weltweit begangen wird, eröffnete das Symposium mit der WKD-Satellitenveranstaltung. Dem diesjährigen WKD-Thema «Frauen und Harnwegserkrankungen» gingen Dr. Clemens Jäger und Dr. Heinrich Heule vom Nierenzentrum Rheintal auf den Grund. Dabei beleuchteten sie die Themen Blasenentzündungen, Geschlechtsunterschiede bei chronischen Nierenerkrankungen und Nierenversagen sowie Schwangerschaften bei nierenerkrankten und nierentransplantierten Frauen. Dr. Beatrice Mosimann vom Inselspital Bern stellte das Risikoassessment einer potentiell gefährlichen Komplikation während der Schwangerschaft in den Mittelpunkt.

Risikokompetenz: Schlüssel für eine bessere Medizin

Das Hauptsymposium begann mit Dr. Oliver Hausmann, der eine respektierte unerwünschte Reaktion, die Medikamentenallergie, vorstellte. Medikamentenallergien können mit einer Häufigkeit von eins bis zehn Prozent vorkommen und stellen diagnostisch eine Herausforderung dar. Hausmann ging auch auf Risikofaktoren und Strategien zur Verminderung des Risikos ein. PD Dr. Alexander Jetter aus der klinischen Pharmakologie des Universitätsspitals Zürich näherte sich von einer anderen Seite dem Thema der Medikamententherapie, nämlich, wie man die optimale Wahl der Medikation und Dosierung für Medikamente finden kann. Prof. Heinz Drexel ist amtierender Vizepräsident der Arbeitsgruppe für Kardiovaskuläre Pharmakotherapie der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie und stellte die aktuellsten Leitlinien zur Minimierung des Herz-Kreislauf-Risikos vor. Er präsentierte dabei die Behandlungsziele der häufigsten kardiovaskulären Risiken, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen sowie Bluthochdruck. Raphael Ammann von der Schweizerischen Unfallversicherungs-Anstalt (Suva) stellte das Risiko für Stürze vor, das sich beim allgemeinen Gehen ergibt. Als Kampagnenleiter präsentierte er den Fokus der Suva-Kampagne, bei dem das Sturzrisiko am grössten ist: das Gehen auf Eis und das Begehen von Treppen.

Über wesentliche neue Entwicklungen bei der Therapie und Prävention von Thrombosen und Embolien berichtete Prof. Jürg Beer, Ärztlicher Direktor des Kantonsspitals Baden. Auf die Früherkennung des Prostatakarzinoms ging Prof. Franz Recker vom Kantonsspital Aarau ein. Der Psyc Dr. Marc Risch stellte drei Fallbeispiele vor, bei denen er auf die Wichtigkeit hinwies, genau hinzuschauen und hinzuhören.

Das Abschlussreferat hielt Dr. Mirjam Jenny, wissenschaftliche Leiterin des Harding Zentrums für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Sie wies auf die Wichtigkeit der Einhaltung von Grundsätzen in der Kommunikation mit Patienten hin. (pd)

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