SCHAAN: Arbeitsplätze der Zukunft

Die Hilti-Gruppe investiert weitere rund 100 Millionen Franken in die Modernisierung des Hauptsitzes und wertet so die Konzernzentrale erneut deutlich auf.

Hanspeter Thurnherr
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Hilti-Finanzchef Jörg Kampmeyer (links) und Projektleiter Marco Belleri stellten die geplanten Bauprojekte vor. (Bild: Tatjana Schnalzger)

Hilti-Finanzchef Jörg Kampmeyer (links) und Projektleiter Marco Belleri stellten die geplanten Bauprojekte vor. (Bild: Tatjana Schnalzger)

Hanspeter Thurnherr

hanspeter.thurnherr@wundo.ch

In den nächsten fünf Jahren baut Hilti auf dem Areal zwei neue ­Bürogebäude, ein Parkhaus und einen grosszügig angelegten, begrünten Campus. Bereits angelaufen ist der Bau des Parkhauses mit 900 Parkplätzen auf der Nordseite des Hilti-Geländes. Dieses soll bis Ende 2017 fertiggestellt sein. Es kompensiert jene Parkflächen, die durch das geplante neue «Bürogebäude Nord» wegfallen werden. Dessen Realisierung wird voraussichtlich im Herbst 2018 starten.

Mit dem Rückbau des Werk-Hochregal-Lagers und freier Werksflächen neben dem Hauptverwaltungsgebäude haben die Vorbereitungen für das «Büro­gebäude Mitte» begonnen. Der Start der Bauarbeiten für dieses rund 250 Arbeitsplätze umfas­sende Gebäude ist für Anfang 2018 geplant. Auch die kürzlich neu ­gebaute Kindertagesstätte (Kita) soll erweitert werden und ihre Kapazitäten praktisch verdoppeln. Grüne Begegnungszonen für Mitarbeitende und ein moderner Campus-Charakter runden das Gesamtkonzept ab. Läuft alles nach Plan, soll dieses Infrastruktur-Projekt mit Gesamtkosten von rund 100 Millionen Franken 2022 abgeschlossen sein.

Bereits in den letzten sechs Jahren hat Hilti mit dem Bau des Innovationszentrums (Einweihung 2014), der Sanierung des Hauptverwaltungsgebäudes (2015) und dem Bau der Kindertagesstätte massiv investiert. «Dies war ein bewusster Entscheid in Zeiten der Frankenschwäche», sagte Jörg Kampmeyer, Finanzchef der Hilti-Gruppe, bei der gestrigen Medienkonferenz. Doch man habe bald gemerkt, dass dies nicht weit genug trägt. Deshalb habe Hilti entschieden, weiter in den Standort in Schaan zu investierten. «Wir wollen attraktive Arbeitsplätze nicht nur für die ­regionalen und überregionalen Mitarbeiter schaffen. Denn wir rekrutieren unsere Mitarbeitenden weltweit. Zudem stärken wir mit diesen Investitionen das Unternehmen», erläutert Kampmeyer.