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«Sax ist ein heimeliges Dorf»

Wir von hier

Seine Heimat ist das Südtirol, doch Heimweh hat der Schreiner Michael Pedross aus Sax deswegen keines. Es fühlt sich in Sax zu Hause. Andrea Müntener hat den 36-jährigen Geschäftsleiter auf der Baustelle besucht.

Grüazi Herr Pedross, wie geht es Ihnen?

Grundsätzlich geht es mir privat nicht schlecht, im Gegensatz zum Beruflichen. Dort stehe ich enorm unter Strom. Anfang letzten Jahres habe ich zusammen mit zwei Kollegen eine Montagefirma im Rheintal gegründet. Nun steigt einer der beiden Mitinhaber bereits wieder aus, das ergibt ziemliche Umtriebe.

Wie lange wohnen Sie schon im Werdenberg?

Zusammen mit meiner Freundin habe ich vor zwei Jahren am Dorfrand von Sax ein Haus gemietet. Davor habe ich vier Jahre über der Grenze, in Frastanz, gewohnt und bin zur Arbeit in die Schweiz gependelt. All die Jahre davor ­lebte ich ein Land weiter südlich, im südtirolerischen Schlanders. Ganz selten kann es passieren, dass der Italiener in mir durchdringt und mein Temperament mit mir durchgeht. Aber wirklich ganz selten. Ich bin wohl schon eher Schweizer als Italiener.

Womit beschäftigen Sie sich derzeit?

«Orbaten, Orbaten, orbaten.» – es dreht sich wirklich alles ums Arbeiten im Moment. Wir befinden uns mit unserer Firma immer noch in der Aufbauphase, obwohl wir bereits eine kleine Nieder­lassung in Ungarn haben. Durch die Umstrukturierung auf der ­Inhaberebene erhoffen wir uns eine Erleichterung. Schliesslich haben wir auch eine Verpflichtung unseren Angestellten gegenüber. Wenn trotz allem doch ein freies Wochenende ansteht, fahre ich mit meiner Freundin in die Heimat zur Familie.

Heimat – haben Sie Heimweh?

Weh nicht, aber es ist und bleibt die Heimat! Ich fahre sehr gerne heim. Dort sehe ich meine ­Geschwister und vor allem auch mein kleines Patenkind ­Marie. Ich bin ein stolzer Patenonkel, oder Götti wie ihr es hier nennt.

Werdenberg – gefällt es Ihnen hier?

Klar! Und am schönsten ist es in Sax. Ein traditionelles, heimeliges Dorf. Nichts Städtisches – ich mag Städte nicht besonders, ich bin ein Bursche vom Land und werde es wohl immer sein. Wer weiss, wenn sich meine beruf­lichen ­Ziele und Wünsche erfüllen, kann ich mir irgendwann ein Haus ­kaufen und eine Familie gründen, natürlich in Sax.

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