SAX: Buntes Fasnachtstreiben in Neptuns Reich

Nebst Pinguinen und Cowboys gab sich auch Neptun in der Turnhalle der Primarschule ein Stelldichein. Der Kindermaskenball unter dem Motto «Neptuns Reich» erfreute alle.

Andrea Müntener
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Laura tastet sich vorsichtig an die Fasnacht heran. (Bild: Andrea Müntener)

Laura tastet sich vorsichtig an die Fasnacht heran. (Bild: Andrea Müntener)

Vergangen Samstag, wo andernorts die Fasnacht bereits mehr oder weniger der Vergangenheit angehört, legten die Saxer erst richtig los. Die Musikgesellschaft Alpenrösli Sax organisierte auch heuer wieder den über die Dörfer hinaus beliebten Kindermaskenball. Es war bereits die vierte Austragung in diesem Format. Viele Saxer und auch Nichtsaxer können sich noch an die «alte Saxer Fasnacht» erinnern, wo die kleine Turnhalle abends vor lauter Publikum und komödiantischen Darbietungen aus allen Fugen zu brechen schien. Da diese Art von Fasnachtsgeschehen aber nicht mehr so ganz dem Zeitgeist der Saxer oder eben der heutigen Gesellschaft entspricht, legten die Musikanten ihren ganzen Elan in die Organisation des Kindermaskenballes. Der Erfolg gab ihnen recht.

Highlight war die Hüpfburg

Rund 150 Kinder, verkleidet von Biene Maja über Nilpferd bis hin zur Eiskönigin, versuchten ihr Glück an den Posten mit verschieden Spielen. Wer trifft am meisten Büchsen? Egal, zur Belohnung konnten bei jedem Spielposten Süssigkeiten eingesteckt werden. Einer der Höhepunkte im Fasnachtstreiben war die grosse Hüpfburg. Hüpfburgen kennt soweit jedes Kind, draussen, im Sommer, im Garten. Nicht aber so bei der Saxer Fasnacht. Hier befand sich die Hüpfburg in der Turnhalle und bescherte den Putzis viel Spass. Zu Beginn gab die Jugendmusik Gams unter der Leitung von Simon Brändle ihr musikalisches Können preis. Ihr Repertoire war passend zur Fasnacht, groovig und fetzig. Die kakofonischen Klänge überliessen sie jedoch den Gämselibögg. Was wäre ein Maskenball ohne Guggenmusik? Darum hatten die Gämselibögg aus Gams vor der Maskenprämierung ihren Auftritt und brachten Stimmung in die Halle.

Andrea Müntener