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SARGANS/WARTAU/NESSLAU/NATERS: Wanderwege Wolzenalp-Ijental und alte Schollbergstrasse erhalten viel Lob

Der Wanderweg Wolzenalp-Ijental in Nesslau gehört zu den Gewinnern des Prix Rando, der für Aushängeschilderunter den Wanderwegen vergeben wird. Für die instand gestellte alte Schollbergstrasse war die Nomination unter die Top-Sechs der Schweiz eine schöne Anerkennung.
Die Alte Schollbergstrasse wurde gelobt als «exemplarisch für die Instandstellung historischer Wegsubstanzen». (Bild: PD)

Die Alte Schollbergstrasse wurde gelobt als «exemplarisch für die Instandstellung historischer Wegsubstanzen». (Bild: PD)

Thomas Schwizer

Sorgfältige Bauweise, Nachhaltigkeit dank des Einsatzes geeigneter Materialien sowie ein vorbildlicher Unterhalt: Das sind Kriterien, welche die am Samstag vom Verein Schweizer Wanderwege in Naters prämierten Wanderwege aus dem ganzen Land auszeichnen.

Wolzenalp: Moorgebiet vom Wandertourismus entlastet

Auch die Umleitung des Wanderwegs Wolzenalp-Ijental in der Gemeinde Nesslau wurde als einer der vier Sieger mit hervorragend ausgezeichnet. Damit wird gewürdigt, dass dieser Wanderweg auf 850 Metern verlegt wurde. Zuvor hatte dieses Teilstück durch eine der 89 Moorlandschaften geführt, die zum nationalen Inventar der schützenswerten Landschaften gehö­ren. Neu verläuft die Strecke durch den Wald und entlang des Wandrands. Wo vorher der Boden sumpfig war, wurde er mit Holzrosten und Kiesauflagen begehbar macht.

Mit der neuen Wegführung könne ein wertvoller Teil des Moors, das zum nationalen Inventar der schützenswerten Landschaften gehört, vom Wandertourismus entlastet werden, lobt die Jury. Gleichzeitig gewinne der Weg durch die Umleitung an Attraktivität, weil er sich abwechslungsreich zeige und schöne Ausblicke auf das Moor und die Voralpen biete.

Die Jury hat dieses Projektes aus Nesslau nicht zuletzt ausgezeichnet, weil Firmen und Schulklassen bei der Verlegung des Weges viel ehrenamtlichen Einsatz leisteten. Die meisten Arbeiten seien, für den Boden schonend, von Hand und mit Holz aus der Region ausgeführt worden.

Alte Schollbergstrasse als exemplarisch bezeichnet

Viel Lob gab es auch bei der Nomination der alten Schollbergstrasse zwischen Sargans und Wartau, die ebenfalls in der Kategorie Hauptpreis nominiert war. Auch wenn dieser Wanderweg letztlich nicht preisgekrönt wurde: Aus 20 Bewerbungen kam er in die Top-Sechs. Damit würdigte die Jury, dass die beiden Gemeinden in den letzten Jahren diesen Weg «seiner einstigen Bedeutung angemessen» wiederhergestellt haben. Die alte Schollbergstrasse wurde zwischen 1490 und 1492 als erste Strasse im Auftrag der Eidgenossenschaft gebaut.

Die Jury lobte, die Projektentwicklung und Bauausführung habe das Gelände und archäologisch-denkmalpflegerische Aspekte vorbildlich berücksichtigt. Unberührte archäologische Strukturen und gut erhaltene Bauteile seien bestehen geblieben, vom Lauf der Zeit beschädigte Elemente mit traditioneller Handwerkstechnik erneuert worden. Die Jury zeigte sich vor allem überzeugt von «der hervorragenden Bauausführung und dem Bestreben, den Weg seiner einstigen Bedeutung angemessen» wiederherzustellen. Dies stehe exemplarisch für die Instandstellung historischer Wegsubstanzen.

Die Delegation aus der Region – der Sarganser Gemeindepräsident Jürg Tanner, der Wartauer Gemeinderat Bruno Seifert, Projektleiter Cornel Doswald und Kantonsingenieur Marcel John – freute sich über das Lob der Jury. «Es ist doch super, dass unser Projekt überhaupt nominiert wurde», sagte Bruno Seifert.

Moorschutz und ehrenamtlicher Einsatz: Die Jury zeichnete die Verlegung eines Teilstücks des Wanderwegs Wolzenalp-Ijental aus. (Bild: PD)

Moorschutz und ehrenamtlicher Einsatz: Die Jury zeichnete die Verlegung eines Teilstücks des Wanderwegs Wolzenalp-Ijental aus. (Bild: PD)

Freuen sich übers Lob für die Instandstellung der Alten Schollbergstrasse: Bruno Seifert, Marcel John, Cornel Doswald und Jürg Tanner. (Bild: PD)

Freuen sich übers Lob für die Instandstellung der Alten Schollbergstrasse: Bruno Seifert, Marcel John, Cornel Doswald und Jürg Tanner. (Bild: PD)

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