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SARGANSERLAND/ST.: Fotofahndung nach einem Einbrecher

Gallen Als letztes Mittel hat die St. Galler Kantonspolizei ein Foto als Öffentlichkeitsfahndung publiziert.
Johannes Wey
Die Polizei hofft mit diesem Foto auf Hinweise aus der Öffentlichkeit zum Serieneinbrecher, um ihn dingfest zu machen. (Bild: Kapo)

Die Polizei hofft mit diesem Foto auf Hinweise aus der Öffentlichkeit zum Serieneinbrecher, um ihn dingfest zu machen. (Bild: Kapo)

Johannes Wey

redaktion@wundo.ch

Die St. Galler Kantonspolizei sucht mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach einem Einbrecher. Die Massnahme ist für ein solches Delikt ungewöhnlich. In Auftrag gegeben wurde sie von der Walliser Staatsanwaltschaft.

Die St. Galler Kantonspolizei zieht bei der Suche nach einem Einbrecher in der Region Sarganserland alle Register: Der 42-jährige Albaner, der in der Region über ein Dutzend Einbruchdiebstähle begangen haben soll, wird in der Medienmitteilung mit Bild und vollem Namen gezeigt. Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis geleitet – der Gesuchte soll nicht nur im Sarganserland, sondern auch im Wallis sowie im Kanton Graubünden ähnliche Delikte begangen haben.

Bei Einbruchdiebstählen ist eine Öffentlichkeitsfahndung «eher selten», räumt Gian Andrea Rezzoli, Sprecher der St. Galler Kantonspolizei, ein. Zu diesem Schritt habe die Walliser Staatsanwaltschaft gegriffen, weil schon lange erfolglos nach dem Mann gesucht werde und alle Massnahmen – etwa eine Verstärkung der Patrouillentätigkeit – keine Wirkung gezeigt hätten. Der Beschuldigte habe keinen fes­ten Wohnsitz und sei der Polizei zudem von früheren Delikten bekannt.

Auch als Warnung an die Bevölkerung

Mit der Öffentlichkeitsfahndung soll auch die Bevölkerung gewarnt werden. Als gefährlich werde der Einbrecher aber nicht eingestuft, antwortet Rezzoli auf eine entsprechende Frage. «In einem Fall stiess der Einbrecher im Schlafzimmer auf den Besitzer der Liegenschaft und flüch­tete.»

Der mutmassliche Einbrecher ist 174 Zentimeter gross und hat braune Augen. Er spricht albanisch und italienisch und ist vermutlich mit einem Velo oder zu Fuss unterwegs. Momentan werde sein Aufenthaltsort zwischen Walenstadt und Murg vermutet. Gemäss Mitteilung der Polizei steigt er vor allem in abgelegene Häuser und Ferienhäuser ein. Sie geht davon aus, dass er in den aufgebrochenen Objekten wohnt und sich mit Vorräten verpflegt. Hinweise sind erbeten an Telefon 058 229 78 00. (wo)

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