Sarganserland geht mit Sieg in die Weihnachtspause

UNIHOCKEY. Mit 7:5 hat der UHC Sarganserland am Samstagabend sein letztes Spiel des Jahres gegen Floorball Thurgau gewonnen. Mit vier Toren und zwei Assists war der UHCS-Söldner Vojtech Regi-Skalik der Matchwinner.

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Grosser Jubel: Nach dem 7:5 war die Partie endgültig entschieden. (Bild: Reto Voneschen)

Grosser Jubel: Nach dem 7:5 war die Partie endgültig entschieden. (Bild: Reto Voneschen)

UNIHOCKEY. Mit 7:5 hat der UHC Sarganserland am Samstagabend sein letztes Spiel des Jahres gegen Floorball Thurgau gewonnen. Mit vier Toren und zwei Assists war der UHCS-Söldner Vojtech Regi-Skalik der Matchwinner.

Regi-Skalik gewinnt Privatduell

Die 200 Zuschauer in der Sarganser Riet-Halle bekamen am Samstagabend zwar nicht die durchschnittlich 18 Tore wie in den vorherigen vier Partien zwischen den beiden Teams zu sehen. Die beiden Torhüter Sepp Mattle (UHCS) und Yanick Altwegg hatten da etwas dagegen, dazu vergaben die Offensivkräfte auch viele hochkarätige Chancen. Dafür war die Spannung während der ganzen Partie hoch. Nach der frühen UHCS-Führung (4.) kehrten die Thurgauer Gäste bis Spielhälfte das Skore auf 4:2.

Unter der Regie von Vojtech Regi-Skalik drehte der UHCS das Spielgeschehen im Schlussdrittel wieder. Der Tscheche lieferte sich mit dem Thurgauer Duo Olli Oilinki/Luca Altwegg ein heisses Privatduell. Der finnische Altmeister Oilinki legte seinem jungen Gefährten vier Tore auf, dazu assistierte er auch dem italienischen Nationalstürmer Alessio Bresciani. Regi-Skalik gewann das Duell aber trotzdem mit vier Treffern und zwei Assists. Sein 7:5 in der 55. Minute war dann auch die Entscheidung.

Thurgaus Untergang im Schlussdrittel (1:4) begann, als Oilinki mit muskulären Problemen nur noch in Überzahl spielen konnte.

Erfolgreich zurückgekämpft

Eine Willensleistung sei der achte Saisonsieg gewesen, meinte Trainer Marco Raffainer, «die Moral im Schlussdrittel war imponierend». Zwischenzeitlich sah es nicht nach einem Heimsieg aus. Die erneut umgestellten Linien waren der Balance im Spiel nicht hilfreich. In den ersten beiden Dritteln zeigten die Thurgauer das gepflegtere Aufbauspiel. «Die vielen verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle schwächten uns aber doch mehr, als uns lieb sein konnte», resümierte der Thurgauer Trainer Daniel Costa. (rvo)

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