SARGANS: Ziegenmarkt mit neuem Konzept

Der Ziegen- und Bockmarkt in der Markthalle School fand laut Katalog mit insgesamt 370 Tieren und 11 Rassen neu an einem Tag statt. Das offizielle Ende der Veranstaltung zog sich bis in die Nacht hinein.

Heidy Beyeler
Drucken
Teilen
Bei den Strahlenziegen ragte Cardin von Leonie Baumgartner aus Gams heraus. (Bild: Heidy Beyeler)

Bei den Strahlenziegen ragte Cardin von Leonie Baumgartner aus Gams heraus. (Bild: Heidy Beyeler)

Heidy Beyeler

redaktion@wundo.ch

Ein Novum des 105. interkantonalen Ziegen- und Bockmarktes des St. Galler Ziegenzuchtverbandes zeigte sich im Entscheid, den bisherigen Anlass von zwei auf einen Tag zu reduzieren. Somit wurden die Misterwahl, die Wahl der Schöneutersiegerinnen sowie die Wahl der Rassensiegerinnen erst am späteren Abend vollzogen. Aussteller und Züchter, die von weither kamen, um ihre Ziegen und Böcke zu präsentieren und wussten, dass sie nicht in die engere Wahl kommen, zogen vor 19 Uhr ab, sodass sich die Halle um diese Zeit schon ziemlich leer war.

Eigentlich waren nur noch jene interessierte Käufer vor Ort, die da und dort abwägten, ob sie dieses oder ein anderes Tier kaufen möchten. Das war vor der offiziellen Beurteilung der Experten beziehungsweise der Bekanntgabe über die Bewertung der Richter.

Geblieben sind jene Züchter, die eine Chance im Wettbewerb der Misterwahl, Schöneutersiegerinnen und Rassensiegerinnen witterten.

Hochwertige Zuchttiere wurden präsentiert

In den Ausmarchungen für die Misterwahl, der Schöneutersiegerinnen und der Rassensiegerinnen gab es ein paar glückliche Ziegenzüchter aus dem Einzugsgebiet des W&O. Bei der Misterwahl punktete bei den Junior-Strahlenziegen Mister Curdin von Leonie Baumgartner, Gams; als Rassensiegerin der Bündner Strahlenziegen ging dann die Rassensiegerin Liena, von Martin Heeb, Sax, hervor. Bei den Auszeichnungen Schöneuter und Rassensiegerin punkteten die Saanenziegen Zoe und Amy von Albert Peter aus Lienz.

Die teilnehmenden Züchter wurden am Samstagabend für die sorgsame Zucht bestätigt oder auch abgestraft, wenn die Zuchtziele nicht erfüllt wurden. Letzteres gibt den Züchtern Anhaltspunkte, um bei ihrer Ziegenzucht die Kenntnisse einzuschätzen wohin der Weg für eine optimale, erfolgreiche Zucht führen kann.

Bei den Toggenburgerziegen, welche anzahlmässig am meisten vertreten waren, haben die Züchter aus der Region nicht gepunktet. Einziger Züchter dieser Rasse aus dem Kantons St. Gallen war Ricco Kaufmann, Uetlisburg. Sein Toggenburger Bock Gätzibach’s Brandy bekam die Auszeichnung als Junior-Mister.