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SARGANS: Pflege selbstbewusst vertreten

Am Berufs- und Weiterbildungszentrum Sarganserland (BZSL) konnten 17 Diplome der Höheren Fachschule Pflege übergeben werden. Die Absolventen haben gute Zukunftsaussichten.
Markus Roth
Die beiden Werdenberger Absolventinnen Ibadet Nuhiji (links) und Yasmin Orhan. (Bild: Markus Roth)

Die beiden Werdenberger Absolventinnen Ibadet Nuhiji (links) und Yasmin Orhan. (Bild: Markus Roth)

Markus Roth

redaktion@wundo.ch

Mit dem Diplom haben die 17 neuen Pflegefachkräfte HF «en dicke Fisch an dr Angel». Dieses Motto zog sich durch die Feier im BZSL Sargans. Diplomand Samuel Kessler sorgte für die Moderation, die Klasse hatte einiges zu bieten. Neben einer Kurzvorstellung der drei Herren und 14 Damen in Bildern gab es einen amüsanten Film zu sehen. Der im Stil der Stummfilme gedrehte Streifen zeigte die Studierenden beim Fischen von verschiedenen Gegenständen, welche für den Pflegeberuf von Bedeutung sind. Dieses Fischen sorgte beim Publikum für viel Unterhaltung.

Der Geduldige läutet

Die Festrede hielt Berufsschullehrer Horst Hilger. Er ging auf die Pflege als Selbstpflege ein und riet zum Perspektivenwechsel. Wenn sich die Pflegenden fragen, wie die Patienten lernen, könnten diese anders wahrgenommen werden. Patient heisse «Der Geduldige». Horst Hilger kreierte den Satz: «Der Geduldige hat wieder geläutet». Geduld heisse auch, widrige Lebensumstände zu dulden. Geduld mit anderen bedeute, die Menschen so zu nehmen, wie sie sind und ihnen Zeit für die Entwicklung zu geben. Geduld in der Pflege sei eine wichtige Tugend für die Pflegenden ebenso wie für die Patienten, so Horst Hilger.

Ein weiteres Stichwort, auf welches er einging, war Vernetzung. Das Lernen selbst sei ein ständiger Vernetzungsprozess von Nervenzellen. Horst Hilger zeigte sich überzeugt, dass bei den Studierenden viel Wertvolles in ihren Netzen hängen geblieben sei. Mit auf den Weg gab er den Diplomanden, dass sie ihre Pflegeauffassung selbstbewusst vertreten sollen.

Keine Angst vor der Digitalisierung

Werni Wildhaber, Abteilungsleiter Gesundheit am BZSL, sprach davon, dass gute Pflegende ihre Arbeit lieben und es auch lieben, gut zu sein. Sie würden gerne neues Wissen aufnehmen und zu ihren Patienten Sorge tragen. Edith Wolfender, Geschäftsleiterin St. Gallen, Thurgau, Appenzeller des Berufsverbands SBK, erklärte den Absolventen, dass sie sich keine Sorgen um Arbeitsplätze machen müssten. Der Mangel an Pflegepersonal nehme immer noch zu.

Den Höhepunkt des Abends, die Übergabe der Diplome, übernahm BZSL-Rektor Franz Anrig. Er ging auf den kürzlich ausgestrahlten TV-Tatort ein. Dort sei ersichtlich geworden, was bei schlechter Pflege alles Negative passieren könne. Eben zurück von einer Tagung zum Thema Digitalisieren, sprach er auch dieses Thema an. Im Bereiche Pflege müssten die Mitarbeitenden keine Angst vor der digitalen Zukunft haben, so der Rektor. Nach der feierlichen Diplomübergabe wurden Evelyn Hasler und Janina Listemann von Edith Wolfender für die besten Noten in Theorie und Praxis ausgezeichnet. Mit ihrem Sologesang trug auch Franziska Marxer ihren Teil zur würdigen Feier bei.

Zwei Absolventinnen aus dem Werdenberg

Aus dem Sarganserland und Werdenberg erhielten folgende Absolventinnen und Absolventen das Diplom: Zoya Belyaeva, Sargans, Liechtensteiner Landesspital; Janine Gmür, Murg, Spitex Sarganserland; Samuel Kessler, Oberterzen, St. Gallische Psychiatrie-Dienste Süd; Iris Loop, Walenstadt, Spitalregion SRRWS; Nicole Meli, Heiligkreuz, Stiftung Kliniken Valens und Walenstadtberg; Marina Savoy, Bad Ragaz, Spitalregion SRRWS, Werdenberg; Ibadet Nuhiji, Weite, Stiftung Kliniken Valens und Walen-stadtberg; Yasmin Orhan, Sevelen, St. Gallische Psychiatrie- Dienste Süd.

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