Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SARGANS: Neue Highlights sind im Gonzenbergwerk geplant

Die Hauptversammlung der Knappenvereinigung Gonzenbergwerk konnte einmal mehr «unter Tage» durchgeführt werden. ­Mitglieder und prominente Gäste durften erfreuliche Zahlen des vergangenen Betriebsjahres vernehmen.
Hans Hidber
Zwei prominente Knappen: Regierungsrat Marc Mächler und Kantonsrat Walter Locher (St. Gallen). (Bild: Hans Hidber)

Zwei prominente Knappen: Regierungsrat Marc Mächler und Kantonsrat Walter Locher (St. Gallen). (Bild: Hans Hidber)

Gut 70 Knappen, Führer und Gäste bestiegen am Freitagabend die Stollenbahn, um die Hauptversammlung der Knappenvereinigung Gonzenbergwerk in gewohnter Untertagatmosphäre zu begehen. Als prominenter Knappe war auch Regierungsrat Marc Mächler dabei.

Die Faszination am Untertagerlebnis tief unter der Felsenbrust des Gonzen hält unvermindert an. Der «Gonzenexpress» der Stollenbahn war jedenfalls bis auf den letzten Platz besetzt. Es hat einen besonderen Reiz, sich ratternd in die Eingeweide des Sarganser Hausberges fahren zu lassen, wo man von der hektischen Aussenwelt total abgeschnitten ist.

Knappenpräsident Beat Tinner konnte zur Hauptversammlung prominente Gäste begrüssen, ­un­ter anderen Regierungsrat Marc Mächler als Knappe – in Begleitung von Fraktionsmitgliedern, die anderntags im Sar­ganserland ihre Fraktionssitzung abhielten. Nach der Versammlung konnte ein gespendeter Untertag-Apéro genossen werden. Zum geselligen Teil gehörte auch das traditionelle Knappenmahl: Hörnli mit Gehacktem und Apfelmus. Für diesen Programmpunkt führte die Stollenbahn zurück in den Eingangs­bereich zum Bergwerk-Restaurant.

8070 Personen an 332 Führungen

Die Hauptversammlung beschloss, dem Verein Pro Gonzenbergwerk wiederum 10 000 Franken zu überweisen. Der Tag des offenen Tores im August verzeichnete ­einen Besucherrekord von 740 Personen, die Festwirtschaft und die Führungen wurden geradezu überrannt. Toni Geel, Präsident des Vereins Pro Gonzenbergwerk, berichtete über ein gefreutes ­Betriebsjahr. 8070 Personen ­haben an 332 Führungen teilgenommen. Es waren 125 Firmen, 76 Vereine, 66 Schulen und 65 private Gruppen. Der Trend gehe in Richtung Kurzführungen, die Gruppen sind kleiner geworden, und die Anmeldungen erfolgen kurzfristiger.

«Wir passen uns den gewandelten Bedürfnissen an», so Geel. Dafür sorgen 28 aktive Führer und ein Jungführer. Die Akku-Lok aus dem deutschen Erz­gebirge ist eingetroffen und es wurden erste Probefahrten durchgeführt. Nun werden die Führer laufend ausgebildet.

Museum und «Stein + Wein» als Innovationen

Das Museum im hinteren Teil der Restaurants erscheint im neuen Gewand. In den kleineren Vitrinen wurde die Ausstellung thematisch auf Werkzeuge, Geleucht, Sicherheit, Sprengen und Mineralien aus dem Gonzen beschränkt. Die Infotafeln über Geschichte, Mensch und Arbeit, Aufbereitung und Versand usw. hängen wie bisher zwischen den Vitrinen, und die Stollenbrust stellt ein Bergwerkteam an der Arbeit dar.

Willi Eugster, Geschäftsführer der Eisenbergwerk Gonzen AG und Vorstandsmitglied im Verein Pro Gonzenbergwerk, orientierte über die in der Realisierungs­phase befindliche Projektidee «Stein + Wein»: Im hinteren ­ehemaligen Sprengstoffmagazin ist eine Vinothek im Entstehen. In Zusammenarbeit mit dem Weingut Gonzen sollen neu ­spezielle Führungen mit Wein­degustation angeboten werden. «Ausbildung, Ablauf und weitere Details müssen jedoch noch ­studiert und zu Papier gebracht werden», so Eugster. Mit diesen Innovationen soll die Attrak­tivität des Bergwerks gesteigert werden.

Hans Hidber

redaktion@wundo.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.