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SARGANS: Mit dem Schnellzug zum Diplom

Nach zwei Jahren schlossen 15 Diplomandinnen ihre Ausbildung zur Pflegefachfrau HF ab. Für die intensive Zeit am Berufs- und Weiterbildungszentrum Sarganserland war Neugier ein wichtiger Antrieb.
Markus Roth
Die Diplomandinnen aus dem Werdenberg. (Bild: Markus Roth)

Die Diplomandinnen aus dem Werdenberg. (Bild: Markus Roth)

Markus Roth

redaktion@wundo.ch

Viel Arbeit und Energie habe es seit September 2015 gebraucht, um nun das Diplom zu erhalten. Dies sagte Werner Wildhaber, Abteilungsleiter Gesundheit des Berufs- und Weiterbildungszentrums Sarganserland (BZSL) in seinem Grusswort. Als wichtige Eigenschaften im Beruf nannte er Neugier und Fantasie. Neugier sei positiv für die Pflege, sie zeige das Interesse an den Patienten. Neugier heisse, etwas wissen zu wollen. Werner Wildhaber wünschte den Diplomandinnen, neugierig zu sein und immer wieder Fragen zu stellen.

Nicht fehlen durfte die Präsentation der Klasse des Kurses 10B. In Bildern wurden der Schulalltag, aber auch Geschehnisse während der Pausen auf witzige Art gezeigt. Die Diplomansprache hielt Horst Hilger, Berufsschullehrer im Gesundheitswesen. Er freute sich darüber, dass die Klasse Bereitschaft gezeigt hatte, sich auf Neues einzulassen. Auch die Diskussionen hätten ­einen grossen Stellenwert gehabt. Das Foto auf der Einladung zur Feier zeigt die jungen Frauen auf einem Bahngleis. Vor zwei Jahren sei der Zug in Bewegung geraten. Der Zug musste in der Spur bleiben, so Horst Hilger weiter. Verspätungen seien nicht gerne gesehen worden. Aufgrund der intensiven Ausbildung sei der Zug ein Schnellzug gewesen. Nun sei das angestrebte Ziel erreicht worden. In seiner Ansprache ging Horst Hilger auch darauf ein, dass hinter jeder Handlung eine Haltung stehe. Er zeigte dann sein neues Handy, welches den Puls messen könne. Den Puls spüren könne aber nur ein Mensch, das Gerät kann lediglich messen. Die Wärme und die unterschiedliche Art des Pulsschlages spüre nur der Mensch. Nochmals auf den Zug Bezug nehmend, gab er den Diplomandinnen mit: «Die Weichen sollten Sie selber stellen und nicht von anderen stellen lassen.»

Kurz und treffend machte es Christoph Dürr, Rektor-Stellvertreter am BZSL bei seinen einleitenden Worten zur Diplomübergabe. Neben dem Fachwissen zähle vor allem die Menschlichkeit gegenüber Pflegebedürftigen, sagte er.

Eine Werdenbergerin liefert die beste Prüfung ab

Dann kam der Höhepunkt mit der Überreichung des begehrten Diploms. Edith Wohlfender vom Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und -männer SBK, Sektion St. Gallen-Thurgau-Appenzell, hatte die schöne Aufgabe, eine Auszeichnung zu ­überreichen. Für die beste Abschlussprüfung erhielt die Werdenbergerin Jelena Topic ein Präsent. Umrahmt wurde die Feier vom Gesangsduo Leotrina und Diona.

Diplomandinnen aus dem Werdenberg:

Alicia Jakob, Buchs, Pflege und Hospiz im Werdenberg; Jelena Topic, Werdenberg, Pflege und Hospiz im Werdenberg; Madlaina Voneschen, Buchs, LAK Haus St. Florin.

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