Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SARGANS: Grünes Licht für Kanti-Neubau

Die Politische Gemeinde hat dem Kanton die Baubewilligung für den Teilabbruch und die Erweiterung der Kantonsschule erteilt. Offen ist, ob die Einsprecher diesen Entscheid weiterziehen werden.
2014 wurde ein Kredit zur Sanierung und dem Umbau der Kantonsschule Sargans bewilligt. Dagegen gab es viele Einsprachen. (Bild: Ralph Ribi)

2014 wurde ein Kredit zur Sanierung und dem Umbau der Kantonsschule Sargans bewilligt. Dagegen gab es viele Einsprachen. (Bild: Ralph Ribi)

Der bereits 2014 sowohl vom St. Galler Kantonsrat wie auch dem Volk bewilligte Teilabbruch und Neubau der Kantonsschule Sargans (KSS) hat sich in den vergangenen bald vier Jahren zur Zangengeburt entwickelt. Grund waren Einsprachen. Einerseits gegen die Erneuerung der «Kanti» selber, andererseits gegen eine dazugehörige Energiezentrale mit Holzschnitzelheizung.

Sie musste im Jahr 2015 zusätzlich geplant werden, weil der ursprünglich vorgesehene Anschluss der Kantonsschule an den Wärmeverbund Mels nicht realisiert werden konnte. Diese Energiezentrale mit Standort zwischen Kantonsschule und Sporthalle Riet, die künftig beide Gebäude versorgen soll, erforderte ein separates Baugesuch. Insgesamt gingen gegen beide Projekte knapp 40 Einsprachen ein.

Beide Projekte wurden bewilligt

Am Montag informierte die Gemeinde Sargans als erstinstanzliche Bewilligungsbehörde an einer Medienkonferenz über den aktuellen Stand. Dabei erhielt Gemeindepräsident Jörg Tanner prominente Unterstützung. So war neben Kantonsbaumeister Werner Binotto auch der Vorsteher des kantonalen Baudepartementes, Regierungsrat Marc Mächler, persönlich aus St. Gallen angereist. Ihnen gefiel natürlich, was Tanner zu verkünden hatte. Nämlich, dass die Gemeinde Sargans dem Kanton die Baubewilligung sowohl für den Umbau der KSS als auch für den Bau der Energiezentrale erteilt hat.Der Weg bis zu diesem Entscheid war steinig. Deutlich über zwei Jahre bedurfte es, bis die Gemeinde Sargans nach der Einreichung des Baugesuchs am 13. Juli 2015 zu einem Verdikt gelangt ist. Dazwischen lagen unter anderem zwei Verhandlungsrunden mit den Einsprechern.

Die strittigen Punkte laut Tanner: das Nutzungs- und Betriebskonzept, die Kompostanlage, das Beleuchtungskonzept, Lärm- und Geruchsimmissionen, das Verkehrskonzept bzw. die Parkplatzsituation, die Erschliessung der Küche und das Anlieferungskonzept dafür, das Gewächshaus und punkto Energiezentrale der geplante Standort, die Anlieferung und das Energiekonzept. Gemäss Tanner hätten sich nach diversen Projektanpassungen 22 der 37 Einsprecher dazu entschlossen, ihre Einwände vollumfänglich zurückzuziehen. Die restlichen, zehn betreffend «Kanti» und fünf bezüglich Energiezentrale, seien nun abgewiesen worden. Diese könn(t)en binnen 14 Tagen an die nächste Instanz, das kantonale Baudepartement bzw. das kantonale Volkswirtschaftsdepartement (das Baudepartement würde als Bauherrin wegen Befangenheit in den Ausstand treten), weitergezogen werden. Ob dies passiert, ist derzeit noch offen.

Tanner wie auch Mächler verliehen am Montag der Hoffnung Ausdruck, dass der Entscheid der Gemeinde Sargans von den Einsprechern nicht weitergezogen wird. Unisono betonten sie, dass das vorliegende Projekt ihrer Meinung nach nachhaltig ist und den Anforderungen gerecht werden wird. Auch seien viele von den Einsprechern in den Verhandlungen vorgebrachte Anliegen berücksichtigt worden. Weiter nannten sie Bedingungen, an welche die Bewilligungen geknüpft sind. (rv)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.