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SARGANS: Eine Frischzellenkur für den Strassenverkehr

Über 160 Mitglieder und Gäste der TCS-Regionalgruppe Sargans-Werdenberg-Liechtenstein haben sich von Fahrlehrer Peter Frey auf den neusten Stand bringen lassen.
Andreas Hörner
Tipps vom Spezialisten: Fahrlehrer Peter Frey bringt die vielen Zuhörer in Sachen Strassenverkehr auf den neusten Stand. (Bild: Andreas Hörner)

Tipps vom Spezialisten: Fahrlehrer Peter Frey bringt die vielen Zuhörer in Sachen Strassenverkehr auf den neusten Stand. (Bild: Andreas Hörner)

Andreas Hörner

redaktion@wundo.ch

Peter Frey freute sich sehr über die hohe Zahl an Zuhörern am TCS-Infoabend: «So viele Jahre Erfahrung im Strassenverkehr in einem Raum versammelt zu haben, macht diesen Abend be­sonders interessant», so der Azmooser. Alle zwei Jahre organisiert die regionale TCS-Gruppe unter Präsident Hansueli Litscher den spannenden Infoabend. Mit seiner kompetenten und lockeren Art sorgte Peter Frey am Donnerstagabend im Restaurant Bergwerk dafür, dass die Neuigkeiten von der Strasse selbst durch die massiven Felsen ins Restaurant Bergwerk in Sargans durch­dringen konnten.

Frey erläuterte etwa das «Pas­sive Vorfahren auf der rechten Autobahnspur». Dies sei künftig gestattet, jedoch nur im dichten Kolonnenverkehr. «An einem einzelnen Fahrzeug rechts vorbeifahren oder nach passivem Vorfahren wieder links einbiegen, gelte weiterhin als Rechtsüberholen – «das bleibt verboten». Frey informierte auch darüber, dass Fahrzeuge mit Anhänger künftig – analog den EU-Normen – auch in der Schweiz 100 km/h schnell fahren dürfen oder über die Verkehrsregeln im Zusammenhang mit den boomenden E-Bikes.

Nicht das machen, was einem selber stört

Mit der Geschichte des «teuersten Gipfeli» – eine Lenkerin musste wegen Essen am Steuer den Ausweis abgeben und eine Busse bezahlen – rief Peter Frey in Erin­nerung, dass selbst Ablenkungen wie «nur» Essen und Trinken am Steuer verboten sind. Bei ­diesem und anderen Beispielen gab es auch einige Lacher. Frey mahnte, solche Regeln wirklich zu beachten. Wen es nämlich «erwischt», dem dürfte das Lachen vergehen.

Bei einigen von Frey beschriebenen «Vergehen» warfen sich Zuhörer gegenseitig einen Blick zu. Schmunzelnd oder kopf­nickend – wohl einem Schuld­bekenntnis gleichkommend. Gleich mehrere Schmunzler gab es auch auf der Videofahrt durch 30er- und Begegnungszonen in Buchs. Viele weisse und grüne Flächen sowie undefinierbare Schlangenlinien am Strassenrand sorgen hier für viel Verwirrung. Oder wie Frey es sagt: «Viel Farbe, viel Geld – die Wirkung hält aber nur sehr kurz an.»

Mit realen Filmsequenzen vermittelte Frey eigene Beobachtungen, wie etwa das Fahren im zweispurigen Kreisel: «Wer nach weniger als 180 Grad rausfährt, bleibt auf der äusseren Spur.» Auch beobachte er oft, dass in Autobahneinfahrten zu wenig ­beschleunigt und vor -ausfahrten zu früh und stark abgebremst wird. Frey rät diesbezüglich zu «mehr miteinander und mehr ­beobachten».

Aus der Umfrage «Was nervt Schweizer Autofahrer?» der Axa Winterthur zeigte der versierte Fahrlehrer Peter Frey die Top 3 auf: Insgesamt 60 Prozent der Autofahrer stören sich daran, dass zu nah aufgefahren wird. Rund 55 Prozent nerven sich über die Nutzung des Smartphones während des Fahrens und das «knappe Vornereinfahren nach Überholmanövern». Freys treffende Ermahnung zu diesen Zahlen: «Was einen stört, sollte er selber auch nicht machen.»

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