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SARGANS: Alles ist (nicht) möglich

Mit zwei Impulsreferaten erhielten Teilnehmende am ZbW-Forum interessante Einblicke in die künftigen Perspektiven der Digitalisierung. Anschliessend folgte ein Podiumsgespräch mit Fokus auf Bildung.
Heidy Beyeler
Im Podium diskutierten Marco Padrun (Evatec), Gerhard Hauser, PH St. Gallen, Schulratspräsident und Gemeinderat Sargans, Andreas Schubiger, ZbW, Daniel Grünenfelder, Tamina Therme, und Marc Weder, Director Education – Microsoft Schweiz (von links). (Bild: Heidy Beyeler)

Im Podium diskutierten Marco Padrun (Evatec), Gerhard Hauser, PH St. Gallen, Schulratspräsident und Gemeinderat Sargans, Andreas Schubiger, ZbW, Daniel Grünenfelder, Tamina Therme, und Marc Weder, Director Education – Microsoft Schweiz (von links). (Bild: Heidy Beyeler)

Heidy Beyeler

redaktion@wundo

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Das Zentrum für berufliche Weiterbildung ZbW lud zum Forumsabend mit dem Thema «Perspektiven in der digitalen Welt» ein, nachdem der Kanton St. Gallen 75 Millionen Franken in die IT-Bildungsoffensive investieren will. Im Privatleben wie am Arbeitsplatz kommt man nicht mehr um die Digitaliserung herum. Digitalisierung wird als Revolution bezeichnet, die auch Risiken mit sich bringen kann. Es wird neue Arbeitsaufgaben und neue Berufe geben – andere verschwinden. Solche Veränderungen bringen auch Chancen und neue Perspektiven mit sich. Das zeigten Marco Padrun, Evatec Trübbach, und Marc Weder, Microsoft Schweiz in ihren Referaten anhand ihrer Erfahrungen.

«Wir wachsen mit der Digitalisierung, und deshalb haben wir vor der Zukunft keine Angst» bekundete Marco Padrun. Im Hinblick auf die Digitalisierung gebe es verschiedene Aspekte. Zum Beispiel sei Energieeffizienz sehr wichtig, Smartsensoren und die ganze Verpackung auf einen Chip, Mobilität, Konnektivität, kabellose Kommunikation, das ganze Micro-System, der Technomarkt – das alles wird durch die Digitalisierung angetrieben. «Wir stecken mittendrin», stellt Padrun fest. «Digitalisierung hat auch etwas mit den Megatrends zu tun: Selbstfahrende Autos, Bitcoins, Block chains (Listen von Datensätzen), halt alles, was heutzutage in aller Munde ist.» Das seien zum Beispiel alles Themen beziehungsweise Märkte, welche die Evatec zum Erfolg bringe.

Padrun freut es immer wieder, wenn es um interessante Aufträge für den allgemeinen Konsumentenmarkt gehe, weil dort grosse Volumen anfallen. Die Veränderungen finden immer schneller statt, das hat die Evatec selber erlebt, als eine neue Telefonanlage ins Haus stand. Da war schon die Rede von Cloud-Systemen. «Wir haben damals der Sache (noch) nicht getraut. Heute, nach vier Jahren müssten wir uns für eine Cloud basierte Lösung entscheiden.»

Nicht nur das Konsumverhalten ändert sich. Auch die Arbeitswelt ist im Umbruch, weil man überall erreichbar ist und sein muss. «Wenn ich im Wald bin, kann ich ein Stündchen anhängen und etwas schaffen.» Sicher ist für Marco Padrun, dass die Evatec auch Mitarbeiter rekrutiert kann, die beispielsweise eigene Apps erstellen können. «Wir brauchen neue Mitarbeitende – querbeet, vom Facharbeiter bis zum Akademiker – sie müssen Teamplayer und wirtschaftsfähig sein, den Time Manager im Griff haben, Probleme lösen und ein gesundes Selbstvertrauen haben. In diesem Bereich können uns die Roboter nichts vormachen. Wir müssen vorausschauen können – mit dem Bauchgefühl – das sind unsere Stärken.»

Die IT-Bildung ist gefordert

«Die Bildung muss Lernende/Studenten auf Jobs vorbereiten, die derzeit noch gar nicht existieren, und sie müssen Technologien anwenden, die es noch gar nicht gibt, und sie müssen Probleme lösen, wo es gar keine gibt.» So die Einschätzung von Marc Weder. «Es gibt aber auch Chancen und, man muss auch Träume zulassen, wo die Grenzen nicht so ersichtlich sind oder wo es auch Grenzen gibt.» In seinem Referat zeigte er mit Überzeugung, dass die IT-Bildung unumgänglich ist. Man müsse sich aber vor Augen halten, dass auch Berufe mit nicht automatisierten Dienstleistungen weiterhin notwendig sind. «Die Generation, die sich mit der Digitalisierung nicht befasst, wird es irgendwann nicht mehr geben. Wer sich im höheren Alter noch weiterbildet, bleibt bei den Leuten.»

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