Sandro Kremmel wird in der CNC-Bearbeitung Zweiter

GAMS/BELLACH. Sandro Kremmel zählt zu den besten Schweizer Nachwuchskräften in der Metallverarbeitung.

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Sandro Kremmel strahlt bei der Siegerehrung in Bellach. (Bild: pd)

Sandro Kremmel strahlt bei der Siegerehrung in Bellach. (Bild: pd)

GAMS/BELLACH. Sandro Kremmel zählt zu den besten Schweizer Nachwuchskräften in der Metallverarbeitung. Der junge Polymechaniker aus Gams setzte sich im Wettbewerb der Fraisa-ToolChampions gegen 274 Mitbewerberinnen und Mitbewerber aus den Bereichen Polymechanik, Mikromechanik und Produktionsmechanik durch und holte sich in der Kategorie der CNC-Bearbeitung den zweiten Rang.

Der Lernende der NTB Interstaatlichen Hochschule für Technik in Buchs überzeugte gemäss Medienmitteilung die Jury durch äusserst präzises und effizientes Arbeiten. «Die grösste Herausforderung bei der Bearbeitung war die ungleichmässige Reaktion der zu verwendenden Materialien Messing und Aluminium. Am Ende war ich sehr zufrieden mit meiner Leistung. Dass ich zu den Besten gehöre, hätte ich aber nicht erwartet», sagt der strahlende 18-Jährige. Das oberste Treppchen erklomm Julia Wiss aus Steinhausen ZG als erste Frau in der 29jährigen Geschichte der Fraisa-Tool-Champions. Rang drei ging an Daniel Aeschbacher aus Muri bei Bern.

Als Aufgabe mussten die angehenden Polymechaniker, Mikromechaniker und Produktionsmechaniker mit Hilfe vorgegebener Teilezeichnungen ein perfektes Werkstück aus Aluminium und Messing fertigen. Dabei wählten die 1210 Schweizer Nachwuchskräfte zwischen konventioneller und CNC-Bearbeitung. Für den Wettbewerb stellte Fraisa ihre Werkzeuge und das Rohmaterial zur Verfügung. Gebohrt und gefräst wurde im Lehrbetrieb oder in einem Lernzentrum. Die Lernenden in der Kategorie CNC-Bearbeitung hatten sechs Stunden zur Verfügung, in der Kategorie konventionelle Bearbeitung betrug das Zeitfenster vier Stunden.

Die Rangverkündigung fand am Samstag im Turbensaal in Bellach statt. Prämiert wurden jeweils die drei Besten pro regionales Lernzentrum – insgesamt 168 Lernende – sowie die sechs nationalen Gesamtsieger mit Preisen im Wert von total 60 000 Franken. (wo)