Samariter für ihren Einsatz am Nächsten geehrt

An der Delegiertenversammlung des Samariterverbandes St. Gallen und Fürstentum Liechtenstein erhielten 29 Samariter die Henry-Dunant-Medaille. Alle Geschäfte wurden gutgeheissen. Auch Samariterinnen und Samariter aus dem W&O-Gebiet haben in Buchs bei der Betreuung von Flüchtlingen geholfen.

Elvira Frey
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Jakob Giger vom SV Wildhaus, Margrit Hohl vom SV Wartau (50 Jahre Aktivmitglied), Hilde Hirtl und Manfred Moser vom SV Gams (von links) wurden mit der Henry-Dunant-Medaille oder als Jubilare geehrt. (Bild: Elvira Frey)

Jakob Giger vom SV Wildhaus, Margrit Hohl vom SV Wartau (50 Jahre Aktivmitglied), Hilde Hirtl und Manfred Moser vom SV Gams (von links) wurden mit der Henry-Dunant-Medaille oder als Jubilare geehrt. (Bild: Elvira Frey)

AU/REGION. Nebst rund 180 Samaritern durfte die Verbandspräsidentin Ursula Forrer zahlreiche Gäste aus Nachbarverbänden und Partnerorganisationen an der Versammlung in Au willkommen heissen.

Gemeindepräsident Christian Sepin betonte in seinem Grusswort, dass die Samariter für ihr Engagement Dank und Beachtung verdienen. Sie würden in lobenswerter Weise leben, sie seien jederzeit bereit zu helfen, um Leben zu retten.

Die Sachgeschäfte konnten speditiv erledigt werden, die Jahresberichte wurden einstimmig genehmigt, ebenso die Jahresrechnung und das Budget

In Buchs Flüchtlinge betreut

Luzius Schmid, Präsident Rotes Kreuz Kanton St. Gallen, erwähnte in seiner Rede, dass es für Samariter, welche der SRK-Gruppe angehören, im vergangenen Jahr nebst der regelmässigen Blutspende, bei welcher sie als Unterstützung jeweils vor Ort mitwirken, im speziellen auch bei der Flüchtlingsbetreuung Berührungspunkte gab. Standen doch Samariter aus der Region in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des SRK während gut fünf Wochen im Einsatz in Buchs, als dort kurzfristig Migranten aufgenommen wurden. Dafür sprach er ihnen seinen Dank aus.

Ehrung für langjähriges Wirken

Nach dem ordentlichen Teil konnte an 29 Samariter in einem feierlichen Rahmen die Henry-Dunant-Medaille verliehen werden, drei davon aus der W&O-Region. Diese Medaille wird vergeben für 25 Jahre Aktivmitgliedschaft oder 15 Jahre Vorstandsarbeit.

In seiner Laudatio zeigte Dieter Göldi, Vorstandsmitglied im Zentralvorstand Schweizerischer Samariterbund, Achtung gegenüber den Geehrten für die vielen Jahre Einsatz für den Nächsten. Dabei hätten sie Spuren hinterlassen bei Patienten, welche die Hilfe der Samariter in Anspruch nehmen durften. Er bedankte sich für all das, was die Geehrten geleistet haben und was sie noch leisten werden. Diese Auszeichnung soll ihnen Energie für den weiteren Weg geben.

Ebenfalls geehrt wurden fünf Samariter, welche bereits 50 und mehr Jahre aktiv Samariterarbeit leisten. Unter ihnen war Margrith Hohl vom Samariterverein Wartau. Sie durften den Dank der Verbandspräsidentin Ursula Forrer entgegennehmen und erhielten ein Präsent.

Die gelungene Delegiertenversammlung wurde durch ein mundendes Abendessen und unterhaltsame Darbietungen abgerundet.

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