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SALEZ: Schulkäserei feierlich eröffnet

Mit dem Anschneiden eines Halbhartkäses aus der neuen Schulkäserei eröffnet Regierungsrat Bruno Damann die neuen Unterrichtsräume für Milchverarbeitung an der Landwirtschaftlichen Schule in Salez.
Katharina Rutz
Fachplaner Jann Walder (ganz rechts) erklärt die technische Einrichtung der neuen Schulkäserei. (Bilder: Katharina Rutz)

Fachplaner Jann Walder (ganz rechts) erklärt die technische Einrichtung der neuen Schulkäserei. (Bilder: Katharina Rutz)

Katharina Rutz

katharina.rutz@wundo.ch

Im neuen Käsekeller reifen seit Jahresbeginn die ersten Salezer Mutschli und Halbhartkäse. Dass diese von ausgezeichneter Qualität sind, davon konnten sich die Gäste der Eröffnung von Schulkäserei, Melktechnikraum und Saatgut-Kühlraum am Montagnachmittag an der Landwirtschaftlichen Schule in Salez selber überzeugen. Regierungsrat Bruno Damann vollzog mit dem Anschnitt eines Käselaibes den offiziellen Eröffnungsakt.

Seit Inbetriebnahme der neuen Räume zu Jahresbeginn wurden sie bereits wöchentlich genutzt. Einerseits haben die landwirtschaftlichen Lehrlinge hier Unterricht und andererseits finden verschiedene Kurse statt. So beispielsweise die Alpkäserkurse, für die man früher in auswärtige Käsereien gehen musste, oder der ebenfalls beliebte Kurs Melken für Frauen. Schliesslich kommen auch Lernende anderer Fachrichtungen nach Salez, um etwas über die Milchverarbeitung in der Praxis zu erfahren, beispielsweise von der Hotelfachschule Luzern. In der neuen Schulkäserei können Käse, Joghurt und Butter hergestellt werden.

Die Käserei ist so konzipiert, dass sie einer Verarbeitung auf Bauernhöfen oder Alpen entspricht. So wird die Energie für die Käserei mit einem Holz befeuerten Dampfkessel erzeugt. Im neuen Melktechnikraum kann der neuste Stand der Technik demonstriert und Melkhygiene thematisiert werden. Selbst ein künstliches Euter für das Melken von Hand steht zur Verfügung. Im neuen Kühlraum wird eine grosse Zahl an Samenmustern verschiedenster Kulturpflanzenarten möglich. Zum Beispiel sind die lokalen Sorten des Rheintaler Ribelmaises langfristig abgesichert.

«Kein alltägliches Bauwerk»

Die alten Räume hätten den Anforderungen der Lehrgänge und Kurse nicht mehr entsprochen. Da mit dem Neubau der Landwirtschaftlichen Schule nun die provisorischen Schulzimmer in der Maschinenhalle überflüssig wurden ist Platz frei geworden. Von den ersten Projektskizzen bis zu den fertigen Räumen sind rund vier Jahre vergangen. Die Umnutzung der Maschinenhallen war laut Patrick Bünter, Bereichsleiter im kantonalen Hochbauamt, nicht ganz einfach. «Es handelt sich hier nicht um ein ­alltägliches Bauwerk», so Bünter. «Die bestehenden Gebäude für die neue Nutzung umzubauen war anspruchsvoll.» Teile der Gebäudehülle sowie der Boden mussten saniert werden, um den Anforderungen an die Nutzung zu entsprechen. «Dies zog Investitionen von 1,4 Millionen Franken nach sich», sagt Patrick Bünter.

Regierungsrat Bruno Damann machte in seiner Rede auf den wirtschaftlichen Druck aufmerksam, dem die Landwirtschaft im Kanton St. Gallen ausgesetzt sei. Qualitativ hochstehende einheimische Produkte seien aber erfreulicherweise bei den Konsumentinnen und Konsumenten beliebt. «Hier können wir unseren Beitrag leisten und die junge Bauerngeneration, aber auch aktive Bäuerinnen und Bauern mit Aus- und Weiterbildung sowie Beratung unterstützen», so der Regierungsrat.

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