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SALEZ: Neubau läuft nach Plan

Der Holzrohbau des neuen Landwirtschaftlichen Zentrums in Salez steht, die Bauarbeiten sind auf Kurs. Noch vor den Sommerferien soll der Neubau fertig sein.
Katharina Rutz
Der Neubau des landwirtschaftlichen Zentrums Salez soll noch vor den Sommerferien fertiggestellt sein. (Bild: Katharina Rutz)

Der Neubau des landwirtschaftlichen Zentrums Salez soll noch vor den Sommerferien fertiggestellt sein. (Bild: Katharina Rutz)

Katharina Rutz

katharina.rutz@wundo.ch

Die Dimension ist beeindruckend. Der Rohbau des neuen Hauptgebäudes des Landwirtschaftlichen Zentrums in Salez (LZSG) ist nicht mehr zu übersehen. Die moderne Holzbauarchitektur versteckt sich zwar noch etwas hinter dem Baugerüst, lässt sich aber dennoch bereits erahnen. In den nächsten Monaten soll nun der Innenausbau erfolgen. «Mit den Terminen sind wir auf Kurs. Der Neubau wird noch vor den Sommerferien fertiggestellt», sagt Claudia Eugster, Kommunikationsverantwortliche des Baudepartements des Kantons St. Gallen. «Im Anschluss starten die Rückbau- und Zügel-arbeiten in den bestehenden Gebäuden. In Betrieb wird der Neubau im Herbst 2018 gehen können.»

Der Holzbau besteht aus zwei Flügeln: einer für den Schulbereich, der andere fürs Wohnen. Zurückgebaut werden soll das Personalgebäude und das Hauptgebäude aus dem Jahr 1977. Die Verwaltungsgebäude aus dem Jahr 1985 sollen saniert werden.

Auf demselben Grundstück wie der Neubau soll ausserdem eine Heizzentrale realisiert werden. «Sie wird sämtliche Gebäude des LZSG sowie die Strafanstalt im Saxerriet mit Wärme versorgen. Dies wird im November 2018 so weit sein», sagt Claudia Eugster. Die Umgebungsarbeiten werden deshalb erst bis im Frühjahr 2019 abgeschlossen.

Der Teilabbruch und Ersatzneubau der Landwirtschaftlichen Schule kostet 32 Millionen Franken. Das Projekt wurde bei der Volksabstimmung am 28. September 2014 mit einer überzeugenden Mehrheit von der St. Galler Bevölkerung angenommen. Im April 2016 war der offizielle Spatenstich und im November 2016 die eigentliche Grundsteinlegung. Nachdem das Untergeschoss erstellt war, konnte im Juli 2017 mit der Holzkonstruktion begonnen werden.

Beschwerdeverfahren läuft noch

Im Mai 2017 gab es zum Bauprojekt weitere Schlagzeilen. Vier Schweizer Fensterbauer erhoben Beschwerde gegen die Auftragsvergabe für die neuen Fenster des Zentrums an eine deutsche Firma. Das St. Galler Verwaltungsgericht verfügte daraufhin einstweilig, dass der Vertrag zwischen dem Kanton und der deutschen Firma Etter Fenstertechnik GmbH nicht unterzeichnet wird (der «Werdenberger & Obertoggenburger» berichtete). Nun läuft das Verfahren. «Das Verwaltungsgericht hat diesbezüglich noch nicht entschieden. Wir können selbst auch keine verlässliche Aussage dazu machen, wie lange das Verfahren noch in Anspruch nehmen wird», sagt Claudia Eugster dazu.

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