SALEZ: Jetzt ist der Holzbauer an der Reihe

Die Arbeiten am Ersatzneubau der Landwirtschaftsschule am Landwirtschaftlichen Zentrum St. Gallen kommen trotz verzögertem Baubeginn gut voran.

Reto Neurauter
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Das Untergeschoss für den Ersatzneubau der Landwirtschaftsschule am Landwirtschaftlichen Zentrum St. Gallen in Salez ist erstellt. Bereits hat der Holzbauer mit dem Erstellen der Holzkonstruktion begonnen. (Bild: Reto Neurauter)

Das Untergeschoss für den Ersatzneubau der Landwirtschaftsschule am Landwirtschaftlichen Zentrum St. Gallen in Salez ist erstellt. Bereits hat der Holzbauer mit dem Erstellen der Holzkonstruktion begonnen. (Bild: Reto Neurauter)

Reto Neurauter

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Gemäss Angaben von Daniel Rutz vom Hochbauamt des Kantons St. Gallen verzögert sich das Bauende «wegen der sehr regen­reichen Zeit im Frühjahr 2016, als wir die Bauarbeiten beginnen wollten, um drei Monate.» Die Baumeisterarbeiten können voraussichtlich bis Ende August abgeschlossen werden. Zurzeit entsteht das Baugerüst für den Holzbauer, der Mitte dieses Monats auf der Westseite (Internatstrakt) mit dem Erstellen der Holzkonstruktion beginnt. Die Holzkonstruktion entsteht in sieben Etappen und dauert – bei guter Witterung – bis etwa Ende November dieses Jahres. Anschliessend beginnen die Innenausbauarbeiten.

Nach Terminplan wird der ­Ersatzneubau Ende August 2018 fertigerstellt sein und die Schule wird in Etappen den Neubau beziehen. «Mit Bezug des Neubaus wird das Personalgebäude aus dem Jahr 1977 und ein Teil des Verwaltungstraktes (Hauptgebäude aus dem Jahr 1977) zurückgebaut», erklärt Rutz. Zum Abschluss werde der bestehende Verwaltungstrakt – erstellt im Jahr 1985 – einer Pinselsanierung unterzogen.

Gesamtkosten von 32 Millionen Franken

Im September 2014 sagte das St. Galler Stimmvolk Ja zum Ersatzneubau für die Landwirtschaftsschule am Landwirtschaftlichen Zentrum St. Gallen (LZSG) in Salez.

Der Spatenstich erfolgte im April, die eigentliche Grundsteinlegung dann am 9. November des vergangenen Jahres durch die Regierungsräte Marc Mächler und Stefan Kölliker, Regierungsrätin Heidi Hanselmann sowie durch Markus Hobi, Leiter des LZSG Salez. Die Gesamtkosten für den Teilabbruch und den Ersatzneubau am LZSG in Salez belaufen sich auf 32 Millionen Franken. Davon entfallen rund 700 000 Franken auf die Sanierung der bestehenden Gebäude und die restlichen 31,3 Millionen Franken auf den geplanten Neubau am LZSG Salez.