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SALEZ: Ein Jahr nach der Gewalttat im Zug

Morgen jährt sich die Attacke in einem Zug der Südostbahn bei Salez, bei der drei Menschen ums Leben kamen. Eine Tat, die man nicht vergessen kann.
Katharina Rutz
Am 13. August 2016 verletzte ein 27-jähriger Schweizer in einem Regionalzug bei Salez sechs Menschen schwer. (Bild: Benjamin Manser)

Am 13. August 2016 verletzte ein 27-jähriger Schweizer in einem Regionalzug bei Salez sechs Menschen schwer. (Bild: Benjamin Manser)

Katharina Rutz

katharina.rutz@wundo.ch

Am Nachmittag des 13. August 2016 übergiesst ein 27-jähriger Schweizer Zugpassagiere mit einer in Brand gesteckten brennbaren Flüssigkeit und attackiert sie mit einem Messer. Verletzt wurden drei Frauen im Alter von 17, 34 und 43 Jahren, ein sechsjähriges Kind sowie zwei Männer im Alter von 17 und 50 Jahren, ebenfalls der Täter selbst. Die beiden jüngeren Frauen sowie der Täter erlagen später ihren Verletzungen. Die 17-jährige Frau hat im Spital knapp drei Wochen um ihr Leben gekämpft. Der 50-Jährige war auf dem Bahnhof Salez den Opfern zu Hilfe geeilt.

Ein Beziehungsdelikt wurde ausgeschlossen

Der Täter war in Tuggen im Kanton Schwyz wohnhaft und hatte im Fürstentum Liechtenstein einen Zweitwohnsitz. Er war nicht vorbestraft. Hinweise darauf, dass die Tat einen politischen oder ­religiösen Hintergrund hatte, gab es keine. Auch auf ein Beziehungsdelikt deutete nichts hin. Es gab keine Hinweise, dass der Täter seine Opfer gekannt hatte. Der 27-Jährige absolvierte bis sechs Monate vor der Tat eine Lehre als Automatiker in einem technischen Grossbetrieb im Fürstentum Liechtenstein. Ausserdem studierte er an der Hochschule für Technik in Buchs. Fünf Jahre vor der Tat hat es offenbar bereits ­einen Bruch im Leben des Täters gegeben. Er wurde laut «Blick» vom Gymnasium verwiesen. Grund sollen Drohungen gegen eine Lehrerin und die Schule ­gewesen sein. Die polizeilichen Abklärungen der Kantonspolizei Schwyz gaben damals aber keine Hinweise auf eine Straftat. Folglich war der Strafregisterauszug des Täters leer.

Im September bedankte sich die Polizei bei mehreren Personen für ihre Zivilcourage, die sie bei der Hilfe nach der Tat bewiesen haben. Zur Bewältigung des Einsatzes standen zudem rund 90 Angehörige der Polizei, der Feuerwehr, der Rettungsdienste, der psychologischen ­Ersten Hilfe und der Bahn im ­Einsatz.

Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen, und Jürg Wohlwend, Feuerwehrkommandant von Sennwald, erzählen, wie es den Einsatzkräften ein Jahr nach der schrecklichen Tat im Zug bei ­Salez geht. 7

Hinweis

Morgen erscheint in der «Ostschweiz am Sonntag» ein weiterer Artikel zum Jahrestag.

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