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Sämtliche Gemeinden im Gleichschritt

Die St. Galler Gemeinden sind sich bei den eidgenössischen Vorlagen einig wie selten.

Kein Stadt-Land-Graben, kein Ricken-Graben, kein Unterschied zwischen CVP- und SVP-Hochburgen im Kanton: Die Stimmberechtigten sämtlicher St. Galler Gemeinden waren sich bei den drei eidgenössischen Abstimmungsvorlagen einig: Sie wollen nichts wissen von einer Grünen Wirtschaft, auch nichts von höheren AHV-Renten, und sie wünschen sich einen starken Nachrichtendienst. Das machten sie an diesem Wochenende unmissverständlich klar: Sämtliche drei Vorlagen erzielten klare Ergebnisse – jeweils eine Zweidrittelmehrheit. Und auch das Abstimmungsverhalten der Auslandschweizer unterscheidet sich nicht von jenem der hiesigen Bevölkerung.

Die Stimmbeteiligung betrug bei allen drei nationalen Abstimmungen gut 45 Prozent – und war damit leicht höher als bei der kantonalen Harmos-Vorlage.

«Mehr Mut zur Eigenständigkeit»

Bei den Siegern reihen sich auch die kantonalen CVP und SVP ein; FDP und SP äussern sich nur zur kantonalen Vorlage. Die Resultate entsprächen ihrer Haltung, schreibt die SVP in ihrer Medienmitteilung. «Damit zeigt sich, dass die Politik der SVP in vielen Bereichen mehrheitsfähig ist – auch wenn sich die SVP wünschen würde, dass der Kanton St. Gallen manchmal etwas mehr Mut zur Eigenständigkeit beweisen würde.» Ob sich dieser Wunsch auf die gescheiterte Harmos-Abstimmung bezieht, bleibt offen. Die SVP hatte die Vorlage als einzige Partei unterstützt. (rw)

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