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S Heiweä – oder di eärscht Feeri

Mundartecke Buchs

I has nid kaa wi anner Chinn,

wo albigs gern in d Feeri sinn,

un heimlig hett is glich o gwüüscht,

doch het mi das doe schüli tüüscht!

Im Bergli het der Vatter s Vee.

I guu mit im, as mes o gsee

das ii jetz sei ganz tapfer worde

un s Heiweä mach mer numme Sorge.

Nu, s wirt halt baal scho tunggli Nacht.

Mir essen mitenanner Znacht,

ufs Gütschli gummer denn gu ligge.

Jo get, wie cha mi ii dri schigge!

Doch ischt das nid so eifach gsii:

Es het e gruusigs Ggrässel ggii,

die Chüe stun uuf un liggen ab,

denn chratzet eini ame Schtab.

Un mir wirts bang un immer bänger,

der Oobet wirt denn lang un länger.

Es macht mer Angscht en jede Pfnuusch

un zmol haalt is halt numme n uus.

I ha denn pröölet zum Erbarme

im Stall, im Gütschli, i dem warme.

Jo, hett me mii o welle schtroofe,

i hett halt glich nid chönne schloofe!

Der Vatter nimmt mi bi der Hann

un goot no mit mer äi is Lann.

Am Chirchturm hets grad Älfi gschlaage.

I köer der Vatter gär nüt chlaage!

Dehei schloof i denn glügglig ii:

Das ischt mini eärschti Feeri gsii!

Barbara Beusch, geboren 1924, Hausfrau aus Buchs, hat in ihrer Freizeit Gedichte für den Privatgebrauch verfasst. Die Mundartecke wird von der Historisch-Heimatkundlichen Vereingung der Region Werdenberg betreut.

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