Robert Büchel ergänzt Beate Boes

Dem Vorstand des Vereins Ehe- und Familienberatung Sarganserland-Werdenberg ist es gelungen, die Beratervakanz mit Robert Büchel-Thalmaier abzudecken. Zum Präsidenten wurde Harald Wieser gewählt.

Ignaz Good
Merken
Drucken
Teilen
Ehe- und Familienberatung Sarganserland-Werdenberg: Anna Dora Edel gratuliert dem neugewählten Präsidenten Harald Wieser, derweil die Stellenleiterin Beate Boes ihren Kollegen Robert Büchel willkommen heisst (von links). (Bild: Ignaz Good)

Ehe- und Familienberatung Sarganserland-Werdenberg: Anna Dora Edel gratuliert dem neugewählten Präsidenten Harald Wieser, derweil die Stellenleiterin Beate Boes ihren Kollegen Robert Büchel willkommen heisst (von links). (Bild: Ignaz Good)

REGION. Im Eilzugstempo gingen die Geschäfte beim Verein Ehe- und Familienberatung Sarganserland-Werdenberg im katholischen Pfarreiheim Sargans über die Bühne. Die Arbeit der Kassierin Cornelia Keller-Forrer wurde mit Beifall gewürdigt. Im Vorfeld hatte der Präsident Beat Raschle (Sargans) seine Demission – wegen privater Neuorientierung – eingereicht. Wegen Verhinderung von Raschle führte die Vizepräsidentin Anna Dora Edel (Flums) souverän durch die Delegiertenversammlung. Eigentlich wollte die gebürtige Churerin nach 20jähriger Kommissionsarbeit ebenfalls ins zweite Glied zurückkehren. Aus Rücksicht auf den Verein legte sie ihre Rücktrittsabsichten vorerst auf Eis. Der Aktuar Harald Wieser (Buchs) wurde einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt.

Grundwerte nicht vergessen

In seinem Antrittsplädoyer analysierte der frisch gewählte Harald Wieser die momentane Lage, ging tiefer in die Vereinsbelange und schaute nach vorne. Der Buchser ging im Verlauf der Versammlung auf Fragen der Delegierten ein. Ein Votant wurde darauf hingewiesen, dass die Vereinsgründung auf Wunsch des Papstes in Rom über das Bistum St. Gallen erfolgt sei und von Kirchensteuern mitunterstützt werde. Trotz finanziellem Aspekt sollen die Leistungen auch Konfessionslosen oder Andersgläubigen nicht verwehrt bleiben. Der Verein wolle anderen Beratungsstellen auch weiterhin keinerlei Konkurrenz machen, sondern sollte als Ergänzung dazu gesehen werden. Weil die Tätigkeiten der Beratung bei den meisten Gemeinden aus dem Sarganserland und Werdenberg wertgeschätzt werden, überweisen diese jährlich einen Batzen in die Vereinskasse. Dieser ist trotz höherer Anforderungen und Arbeitsbelastung in den letzten Jahren gleich geblieben.

Vogelperspektive einnehmen

Seit achteinhalb Jahren ist Beate Boes-Ott Stellenleiterin der Eheberatung Sarganserland-Werdenberg. Sie ist da, um Menschen in der Not zu helfen. Anfänglich ging es eher um kleine Hilfestellungen in besonderen Lagen. Mittlerweile werden schwierige Lebensentscheidungen und Situationen an die profunde Beraterin herangetragen. Beate Boes lädt dabei den Menschen ein, aus der Vogelperspektive auf sein Leben zu schauen.

Stellenprozente erhöht

Vor zwei Jahren verliess Gilles Schmid die Beratungsstelle Sarganserland-Werdenberg. Ein schwieriges Unterfangen, diese Vakanz zu besetzen. Jetzt konnte diese Lücke (50 Prozent) mit dem Liechtensteiner Theologen Robert Büchel-Thalmaier gefüllt werden. Weil längere Zeit die 30 Stellenprozente verwaist waren, ist die Finanzierung momentan noch kein Problem.