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RINGEN: Unglückliche Auswärtsniederlage

Der RC Oberriet-Grabs startet gegen die RR Brunnen mit einem 16:23. Ohne die Verletzungen zahlreicher Leistungsträger hätte die Begegnung auch anders enden können.

Bereits vor dem Kampf war klar, dass es keine leichte Aufgabe wird, den letztjährigen Sieger der Challenge League zu bezwingen. Dies lag vor allem an den zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen, darunter unter anderen Captain Andreas Vetsch, die beiden erfahrenen Leistungsträger Andriy Vishar und Sergiy Sirenko und Leichtgewicht Maurus Zogg. Nichtsdestotrotz war man gewillt, den Innerschweizern nichts zu schenken und um jeden Punkt zu kämpfen.

Von Beginn weg einem Rückstand nachrennend

Gleich zu Beginn musste das Team einen Rückschlag einstecken, denn mit der Niederlage von Leihringer Lars Neyer hatten die wenigsten gerechnet. Schlag auf Schlag ging es weiter und so lag man nach zwei Kämpfen und einer weiteren Niederlage in der Gewichtsklasse 120 kg bereits mit 0:8 hinten.

Diesen Punktestand wollte das Jungtalent Dominik Laritz in der Gewichtsklasse bis 61 kg verbessern, und genau das tat er auch, mit einem überzeugenden Auftritt gegen einen seiner ärgsten Konkurrenten schweizweit. Über den 3:1-Punktesieg ärgerten sich einige Clubanhänger dennoch – sie meinen, dass der Widnauer seinen Gegner kurz vor der Halbzeit in der Schulterlage hatte und damit einen 4:0-Schultersieg verdient hätte. Nachdem nun auch das zweite Schwergewicht auf 96 kg mit 0:4 verlor, stand bereits der letzte Kampf vor der Pause an. In diesem standen sich Nicolas Steiger und Brunnens Leihringer Sergio Gamma gegenüber. Steiger hatte seinen Gegner im Griff und liess sich auch nicht durch gegen ihn gefällte Entscheidungen beeinflussen. Mit dem 17:7-Sieg nach Punkten holte er drei Punkte für den RC Oberriet-Grabs, mit einem 6:14-Rückstand ging es für das Team in die Pause.

Somit zählte nun genau eine Strategie und die hiess: Voll angreifen. Dies nahm sich Leihringer Dominik Bossert zu Herzen und erkämpfte sich gegen den Kadetten-EM- und WM-Teilnehmer Christian Zemp einen knappen 2:1-Punktesieg. Im nächsten Kampf nahm Siegringer Flavio Freuler den Schwung gleich mit und gewann ohne Mühe mit technischer Überlegenheit. Aus Grabser Sicht hiess das Verdikt nur noch 12:15.

Bis 80 kg musste der unverhofft aufgebotene Michael Koch auf die Matte. Anfangs konnte er noch gut mit seinem Gegner mithalten, doch in der Mitte der ersten Hälfte kam er durch eine kurze Unaufmerksamkeit in die Bodenlage und sein Gegner setzte zur sogenannten Beinschraube an, aus welcher sich Koch nicht mehr befreien konnte und somit mit 0:15 verlor.

Wollte man das Blatt noch wenden, mussten die zwei verbleibenden Kämpfe unbedingt gewonnen werden. Doch auch Raphael Baumgartner, Gewichtsklasse 74 kg, musste sich mit 0:4 Mannschaftspunkten geschlagen geben. Dadurch stand der Sieger bereits vor dem letzten Kampf fest. In diesem erkämpfte sich Dominik Steiger noch einen klaren Erfolg durch Schultersieg. Das Endresultat lautete somit 23:16 zu Gunsten des Heimteams aus Brunnen.

Das gesetzte Ziel ist nach wie vor möglich

Bei Cheftrainer David Maia ist die Enttäuschung gross, doch auch ihm ist klar, dass man mit so vielen Ausfällen in der Mannschaft nicht viel mehr erwarten durfte. Alle haben zwar ihr Bestes gegeben, doch in den entscheidenden Augenblicken war das Glück nicht auf der Seite des RCOG.

Nun gilt es diese enttäuschende Startniederlage abzuhaken und sich voll auf den ersten Heimkampf gegen Thalheim zu konzentrieren, denn nach wie vor ist das gesetzte Ziel der Finalqualifikation möglich. (mz)

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