RINGEN: Sieg an den Tallinn Open

Am Wochenende standen Dominik Laritz und Andreas Vetsch an internationalen Wettkämpfen im Einsatz.

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Dominik Laritz (oben) glänzt an den Tallinn Open mit Rang eins. (Bild: PD)

Dominik Laritz (oben) glänzt an den Tallinn Open mit Rang eins. (Bild: PD)

Dominik Laritz startete am Wochenende im estnischen Tallinn in 58 kg Freistil und zeigte sich in Höchstform. Er startete gegen den Deutschen Slawa Rodko mit technischer Überlegenheit, legte gegen den Finnen Nik Andersson einen Schultersieg nach und liess gleich noch zweimal technische Überlegenheit folgen gegen den Russen Bagram Mamedov und den Letten Davis Rimsevics.

Somit stand er in seinem Pool an der Spitze und traf im Halb­final auf den Schweden Kevin Makota-Ström. Aber auch dieser hatte dem Schweizer nichts entgegenzusetzen und Laritz gewann mit 10:0 – erneut mit technischer Überlegenheit. Somit holte er sich souverän fünf Kämpfe hintereinander und konnte im Final gegen den Amerikaner Phillip Moomey antreten. Auch hier bewies der Rheintaler Nerven­stärke, liess sich nicht ausboten, nutze seine Chancen und siegte wiederum mit technischer Überlegenheit (11:0). Er holte sich somit die Goldmedaille am Tallinn Open 2017, ohne auch nur einen einzigen Gegenpunkt einstecken zu müssen.

Achter Platz an EM für Andreas Vetsch

Andreas Vetsch nahm zur gleichen Zeit an den U23-Europameisterschaften in Ungarn teil und schaffte es als einziger Schweizer bis in den Achtelfinal. Dort traf er auf den Moldawier Anatolie Popov. Vetsch konnte seinen Gegner gekonnt auf die Schulter legen und sich den Einzug in den Viertelfinal sichern. Dann machte ihm aber der Lette Aleksandrs Jurkjans das Leben schwer und der Ostschweizer musste sich mit 1:11 nach Punkten geschlagen geben. Trotzdem blieb für Andreas Vetsch noch ­alles offen – es bestand weiterhin die Möglichkeit der Hoffnungsrunde. Da Jurkjans im Halbfinal gegen den starken Polen Pacurkowski aber mit 0:5 verlor, en­dete dann das Turnier für Andreas Vetsch doch ohne einen weiteren Kampf. Trotz allem freute er sich über den achten Schlussrang an dieser EM. (dh)