RINGEN: Mit Bronze belohnt

Drei Werdenbergerinnen holten für den Ringerclub ­Oberriet-Grabs in Deutschland Bronzemedaillen und ein Diplom.

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Zweimal Bronze und ein Diplom erkämpft: die drei Werdenbergerinnen mit ihrem Trainer Jürg Lippuner. (Bild: PD)

Zweimal Bronze und ein Diplom erkämpft: die drei Werdenbergerinnen mit ihrem Trainer Jürg Lippuner. (Bild: PD)

Drei Ringerinnen des Ringerclubs Oberriet-Grabs gingen am vergangenen Wochenende am Internationalen Mädchen- und Frauenturnier im deutschen Hornberg an den Start. Die beiden Lippuner-Schwestern Anna-Tina und Ursina holten sich dabei jeweils eine Bronzemedaille, ihre Clubkollegin Lia Vetsch errang auf dem 8. Platz ein Diplom.

Die Schweizer Delegation mit insgesamt 14 Ringerinnen gewann zusätzlich die Teamwertung vor Deutschland, Frankreich und Österreich.

Mit eisernem Willen Bronze erkämpft

130 Teilnehmerinnen hatten sich auf den Weg nach Hornberg gemacht. Unter ihnen waren auch drei Ringerinnen des Ringerclubs Oberriet-Grabs. Anna-Tina und Ursina Lippuner zeigten dabei ­einen eisernen Willen und holten Bronze.

Ursina Lippuner und Lia Vetsch starteten beide im Gewicht bis 28 kg. Lia Vetsch hatte keinen guten Start und konnte wegen des Pool-Systems nicht mehr rechtzeitig zu ihrer Stärke zurückfinden. So gab es für sie ­bereits nach zwei Kämpfen kein Weiterkommen mehr. So schied sie aus, konnte aber trotzdem ein Diplom und den achten Rang ­erringen.

Um einiges besser lief es ­Ursina Lippuner: Sie startete mit einem deutlichen Sieg im ersten Kampf, hatte aber in der zweiten Runde einiges mehr zu kämpfen. Zweimal brachte die Gegnerin sie in die Brückenlage, und jedes Mal konnte Ursina Lippuner sich dank eisernem Willen herausretten. Danach dominierte Lippuner den Kampf und schulterte die Vorarlbergerin ohne zu zaudern. Im dritten Kampf stand sie der späteren Turniersiegerin gegenüber, der sie sich geschlagen geben musste, obwohl sie nichts unversucht liess und zweimal selbst ­einen Angriff starten konnte. ­Lippuner liess den Kopf nicht hängen und kämpfte sich zurück. Im kleinen Final um Platz drei und vier fackelte sie nicht lange und schulterte die Gegnerin.

Ihre Schwester Anna-Tina Lippuner startete im Gewicht bis 41 kg souverän ins Turnier und legte die ersten beiden Gegnerinnen schon nach 45 Sekunden auf die Schulter. In Runde drei versuchte Lippuner einiges, griff an und musste dann zusehen, wie Punkt für Punkt an die Gegnerin verloren ging. So musste auch sie schliesslich den dritten Kampf abgeben.

Trainer und Vater Jürg Lippuner motivierte seine Mädels offensichtlich so erfolgreich, dass davon im letzten Kampf nichts mehr zu spüren war: Im kleinen Final war es so eine klare Sache für Anna-Tina Lippuner, die Kontrahentin aus Österreich hatte keine Chance. Somit gewannen beide Schwestern die wohlverdiente Bronzemedaille. (pd)