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RINGEN: Hochbetrieb beim Nachwuchs

Mit der Teilnahme an gleich vier Nachwuchsturnieren im In- und Ausland waren die Betreuer, aber auch die Nachwuchsringer vom Ringerclub Oberriet-Grabs letztes Wochenende gefordert.
Alessandro Fässler (in Rot) vom RC Oberriet-Grabs gibt an der Ostschweizer Jugendmannschaftsmeisterschaft alles. (Bild: PD)

Alessandro Fässler (in Rot) vom RC Oberriet-Grabs gibt an der Ostschweizer Jugendmannschaftsmeisterschaft alles. (Bild: PD)

Die erste Mannschaft der RCOG-Jugend reiste am Samstagmorgen nach Freiamt um an der dritten von insgesamt vier Runden der Ostschweizer Jugendmannschaftsmeisterschaft teilzunehmen. Nach zwei Niederlagen in der vergangenen Runde brennten die Schützlinge von Beat Motzer und Silvan Steiger auf Wiedergutmachung. Voller Kampfgeist fightete man um jeden Punkt und mit drei klaren Siegen gegen Winterthur-Zürich, Brunnen und Freiamt meldeten sich die Titelverteidiger gestärkt im Kampf um die Medaillen zurück.

Ebenfalls am Samstag waren die beiden Coaches Renato Rüegg und Angelo Loher mit einer Delegation von acht Ringern am Anfängerturnier in Klaus im Einsatz. Einige durften zum ersten Mal überhaupt Wettkampfluft schnuppern. Besonders erfreulich ist der Finaleinzug der beiden leichtesten Nachwuchsringer im Team, Ian Möller und Joa Rüegg. Sie konnten in ihren Pools je zwei Kämpfe für sich entscheiden. Im Final machte dann Möller seinen Erstauftritt mit dem Kategoriensieg bis 16,9 kg perfekt.

Klarer Derbysieg und Rang zwei in der Rheintalliga

Für einige Ringer, die bereits am Vortag in Freiamt auf der Matte standen, galt es auch am Sonntag in der Frühjahrsrunde der Rheintalliga Ernst. Mit 14 Sportlern in elf Gewichtsklassen konnten Beat Motzer und Renato Rüegg auf eine gut besetzte Mannschaft zählen. Das siegeshungrige Team überzeugte in allen Vorrundenkämpfen. Nebst klaren Siegen gegen Wolfurt-Mäder und Klaus II war vor allem der mit 34:9 hoch ausgefallene Derbysieg gegen Nachbar Kriessern Anlass zur Freude. Ganz zum Tagessieg reichte es dann aber doch nicht. Im Final mussten sich die Nachwuchscracks von der ebenfalls stark aufgestellten Heimmannschaft KSK Klaus I geschlagen geben. Trotz der Finalniederlage sind Verantwortliche, wie auch Ringer mehr als zufrieden mit diesem hart erkämpften zweiten Platz.

Eine kleine aber feine Auswahl von Schweizer Ringerinnen startete am gleichen Tag an den offenen internationalen Meisterschaften von Baden-Württemberg. Sie traten in Kernen gegen Mädchen und Frauen aus 70 verschiedenen Clubs der Länder Deutschland, Österreich und Niederlande an. Zwei Grabserinnen traten in der Alterskategorie Schülerinnen an. In der Gewichtsklasse bis 30 kg begann Lia Vetsch ihren ersten Kampf zu verhalten und musste dadurch gleich zu Beginn des Turniers eine Niederlage verbuchen. Mit zwei Schultersiegen in den weiteren Begegnungen zeigte sie dann aber eine starke Reaktion auf die anfänglichen Schwierigkeiten. Vetsch kämpfte sich in den kleinen Final um Platz fünf vor. Diesen verlor sie zwar, darf aber mit ihrer Leistung sehr wohl zufrieden sein. Ursina Lippuner begann bis 32 kg schwungvoll und gewann schon nach wenigen Sekunden ihren ersten Kampf. Sie musste sich im weiteren Turnierverlauf gegen die ersten beiden auf dem Podest geschlagen geben, freute sich aber über den bereits zweiten Podestplatz auf internationalem Boden in diesem Jahr. Bei den Schoolgirls – ab diesem Jahr auch eine EM-Kategorie – zeigte sich Ursinas Schwester Annatina Lippuner bis 45 kg von ihrer starken Seite. In ihrem Gruppenpool bezwang sie drei Gegnerinnen aus Deutschland, Holland und Österreich vorzeitig auf die Schultern und qualifizierte sich für den Final. Immer in Führung liegend zeigte sie ihre technischen Fortschritte und bezwang auch die Ringerin aus Berlin mit 8:5 nach Punkten. (mz)

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