RINGEN: Gegen Ufhusen geht es um Platz drei

Trotz eines 22:16-Sieges im Halbfinal-Rückkampf gegen Martigny vermochte sich der RC Oberriet-Grabs nicht für den Final der Challenge League zu qualifizieren. Nun will man die Saison auf dem Podest beenden.

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Christian Hutter (hinten) während des Halbfinal-Rückkampfs gegen Boris Jelinic, den er nach Punkten verlor. (Bild: PD)

Christian Hutter (hinten) während des Halbfinal-Rückkampfs gegen Boris Jelinic, den er nach Punkten verlor. (Bild: PD)

Die Innerschweizer Mannschaft Ufhusen verlor im Halbfinal-Hinkampf gegen den Ostgruppen­ersten Brunnen mit 11:28 und in der Rückrunde sogar mit 6:34, wobei keiner der zehn Kämpfe zu Gunsten der Luzerner ausfiel. Nach so einer Niederlage sind die Ufhuser Ringer nun bestimmt heiss auf Wiedergutmachung mit ihren Fans. Auch ist es seit dem Gewinn der letzten Medaille in der Challenge League nun doch schon ­einige Zeit her. Nach dem dritten Platz im Jahr 2013 sitzt man diesbezüglich auf dem Trockenen. Es ist gut möglich, dass der Gegner des RCOG mit der stärkeren Mannschaft antritt als noch im Halbfinal. Ein Indiz dafür ist, dass die beiden Leihringer aus Willisau, Mirco Studer und Alex Knecht, in den zwei Halbfinalkämpfen nicht zum Einsatz kamen. Stattdessen unterstützten sie ihren Stammverein in der obersten Schweizer Liga.

Dennoch sieht RCOG-Teamcaptain Andreas Vetsch seine Mannschaft klar in der Favoritenrolle. Aus seiner Sicht darf Uf­husen aber nicht unterschätzt werden. Auch dieses Team verfügt über einige starke Ringer in seinen Reihen, die allesamt Siege einfahren können. Wichtig ist, dass der RC Oberriet-Grabs eine kompakte Mannschaft auf die Beine stellt. Taktieren sei nun sowieso nicht die richtige Lösung. Denn nach dem nur knapp verpassten Final gehe es darum, die Saison mit einem dritten Platz noch zu retten. (mz)