RINGEN: Chilbikampf gegen Weinfelden

Der RC Oberriet-Grabs konnte letztes Wochenende gegen Thalheim die ersten Punkte einfahren. Nun gilt es, am Heimkampf von Samstag sogleich nachzulegen.

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Das ist Chilbikampf: Die Tribüne beim Heimauftritt des RCOG ist prall gefüllt. (Bild: PD)

Das ist Chilbikampf: Die Tribüne beim Heimauftritt des RCOG ist prall gefüllt. (Bild: PD)

Samstagabend, um 18 Uhr, startet der RC Oberriet-Grabs zur dritten Runde der Challenge League. Gegner ist die Ringer­riege Weinfelden, welche sich im Kampf um die Playoff-Plätze schon oft als Stolperstein erwiesen hat. Die Ausgangslage vor der ­Begegnung ist für beide Mannschaften gleich, denn wie Oberriet-Grabs ist auch Weinfelden mit einem Sieg gegen Thalheim und einer Niederlage gegen Brunnen in die Saison gestartet. Da die Playoff-Qualifikation im Ringen kurz ist und beide Clubs in den Halbfinal einziehen wollen, werden die Mannschaften ­alles geben, um zu siegen. In der letzten Begegnung, dem Rückkampf für die Playoff-Qualifikation 2016, musste sich der RCOG hoch mit 13:27 geschlagen geben. Was daraufhin folgte, war der unverhoffte Schritt in die Playouts.

Viel Qualität auf beiden Seiten

An einen weiteren Gang in die Playouts wollen Vorstand und Ringer gar nicht denken. Auch wenn man sich bewusst ist, dass ein harter Brocken in der hei­mischen Mehrzweckhalle Burgwies gastiert. Die Ringerriege Weinfelden kann in den tieferen Gewichtsklassen mit Thomas und Urs Wild auf zwei feste ­Grössen im Schweizer Ringsport zurück­greifen. Neben den Wild-Brüdern ist auch noch Junioren-EM-Teilnehmer Yves Müllhaupt zu erwähnen. Er wird wahrscheinlich in einer der mittleren Gewichtsklassen eingesetzt. Der RCOG braucht sich aber nicht zu ver­stecken. Denn mit Ringern wie den beiden EM- und WM-Teilnehmern Flavio Freuler und ­Dominik Laritz, Nachwuchs­talent und mehrfachem Schweizer Meister Nicolas Steiger und den ehemaligen ukrainischen Nationalringern Andriy Vishar und Sergiy Sirenko hat man fünf ­heisse Eisen im Feuer. (mz)