RINGEN: Alles oder nichts

Um den Playoff-Final noch zu erreichen, müssen die Athleten des RCOG einen 13:25-Rückstand wettmachen.

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Ihn bräuchte es für eine Wende: Dominik Laritz (rechts). (Bild: PD)

Ihn bräuchte es für eine Wende: Dominik Laritz (rechts). (Bild: PD)

Die Enttäuschung war gross, als die kleine Delegation von Oberriet-Grabs letzten Samstag haushoch gegen ein top aufgestelltes Martigny verlor. In gleich fünf von insgesamt sieben nicht gewonnenen Kämpfen mussten die Rheintaler das Punktemaximum von 0:4 abgeben. Die Ausfälle von gleich vier Siegringern zeigten, dass das Team um die beiden Trainer Jürg Lippuner und David Bosor ein viel zu knappes Kader ist, um solche Absenzen zu kompensieren.

Nach diesem Fehlschlag will sich aber noch niemand geschlagen geben, denn nach wie vor gilt das Saisonziel Playoff-Final. Wie schon im Hinkampf wird die Aufstellung auch im Rückkampf das A und O sein. Wenn es einen Faktor gibt, welcher verbessert werden kann, dann dieser. Noch ist unklar, ob die Siegringer Andreas Vetsch, Andriy Vishar und Dominik Laritz für die Oberriet-Grabser auf der Matte stehen werden. Nach wie vor sind sie bei ihren Premium-League-Clubs begehrt. Um den Romands auf Augenhöhe zu begegnen, muss die Rheintaler Mannschaft aber noch weitere Aufstellungsänderungen in Betracht ziehen. Vor allem bei den Leichtgewichten steht der sportliche Leiter Mike Rüegg vor einer Herausforderung. In den bisherigen Kämpfen konstante Punktelieferanten, wie Maurus Zogg, Nicolas Steiger und Dominik Steiger, konnten letztes Wochenende gegen teils international bekannte Ringer kaum Akzente setzen und verloren ihre Kämpfe allesamt mit 0:4. Man darf gespannt sein, für welche Aufstellung sich Rüegg schlussendlich entscheidet.

Für das Pausenprogramm haben sich Renato Rüegg und Markus Hässler ein Programm mit den Jüngsten des Vereins ausgedacht. Die Begegnung beginnt nicht wie gewohnt um 20 Uhr, sondern bereits um 19 Uhr im Bildstöckli Oberriet. (mz)