Rime scheitert an Levrat, Recordon an Françaisl

LAUSANNE. Die Überraschung im zweiten Gang der Ständeratswahlen in der Romandie fiel gestern nicht in Freiburg, sondern in der Waadt: Der Freisinnige Nationalrat Olivier Français verdrängte den Bisherigen Luc Recordon von den Grünen vom Ständeratssitz.

Denise Lachat
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LAUSANNE. Die Überraschung im zweiten Gang der Ständeratswahlen in der Romandie fiel gestern nicht in Freiburg, sondern in der Waadt: Der Freisinnige Nationalrat Olivier Français verdrängte den Bisherigen Luc Recordon von den Grünen vom Ständeratssitz. Trotz Stimmfreigabe bei der SVP spielte die Unterstützung im bürgerlichen Lager.

In Freiburg hingegen scheiterte der Angriff des SVP-Nationalrats und Präsidenten des Schweizerischen Gewerbeverbands, Jean-François Rime, auf Christian Levrat. Der Chef der SP Schweiz wurde mit einem Vorsprung von rund 20 000 Stimmen auf Rime wiedergewählt. Mit ihm zieht Beat Vonlanthen (CVP) in die kleine Kammer ein.

Ihre Wiederwahl problemlos geschafft hat auch die Waadtländer Ständerätin Géraldine Savary (SP). Recordon hingegen erklärte gestern seinen Rückzug aus der Bundespolitik. Obwohl er in den Nationalrat gewählt worden war, überlässt er seinen Sitz Adèle Thorens. Mit den zweiten Wahlgängen von gestern hat die CVP nun insgesamt zehn Ständeratssitze auf sicher, die FDP neun, die SP ebenfalls neun; die SVP liegt bei sechs (den parteilosen Thomas Minder mitgezählt), und die Grünen haben einen Sitz. ? SCHWEIZ 16