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REGION/WARTAU: Der Druck am Pizol erhöht sich massiv

An einer Infoveranstaltung wurden die Bedingungen kommuniziert, welche die Gemeinden der Region für eine finanzielle Unterstützung des Pizol stellen.

Etwas mehr als 4,1 Mio. Franken sollen die Gemeinden Bad Ragaz, Vilters-Wangs, Wartau, Mels, Sargans, Pfäfers sowie der Kanton St. Gallen der Pizolbahnen AG in den nächsten sechs Jahren zur Verfügung stellen. Dies, weil das Unternehmen die jährlichen Defizite nicht aus eigener Kraft decken kann. Das Vorhaben kommt nur zustande, wenn die Stimmbürger aller sechs Gemeinden zustimmen. Die Gemeinden stellen ihrerseits Bedingungen, welche an einem Infoabend in Sargans erstmals öffentlich bekannt wurden, wie der «Sarganserländer» in seiner Mittwochsausgabe berichtet.

Keine Dividenden und Einblick in die Buchhaltung

Von der Pizolbahnen AG werde ein Nachweis verlangt, wie allfällige Jahresverluste gedeckt werden wollen, sollten diese trotz der Gemeindebeiträge entstehen. Zudem werde erwartet, dass Gewinne nicht als Dividenden oder Tantiemen ausgeschüttet werden. Weiter diktieren die Bedingungen einen Einblick in die Finanz- und Betriebsbuchhaltung der Unternehmung. Verlangt wird auch, dass neue Darlehensverträge nicht zu besseren Konditionen als der bestehende Vertrag abgeschlossen werden, ebenso müssen die bestehenden Darlehen amortisiert und verzinst werden. Und die Finanzierung weiterer Kapitalerhöhungen muss mit einem Nachweis belegt werden. Markus Oppliger, VR-Präsident der Pizolbahnen, zeigt gegenüber dem «Sarganserländer» Verständnis dafür, dass die Geldgeber die finanzielle Unterstützung an Bedingungen knüpfen wollen. Er ist auch der Meinung, dass der Druck auf den Verwaltungsrat «massiv erhöht» würde und hofft auf eine «nicht zu formalistische Auslegung».

Die Gemeinde Wartau soll 168600 Franken beisteuern, 140000 Franken davon als abgeschriebenes Darlehen und 28600 Franken als einmaliger Beitrag. (ab)

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