Regionales Luchs-Monitoring in der Auswertung

SENNWALD. Das Wildschwein ist nicht das einzige Wildtier, dessen Population im Werdenberg in den letzten Jahren grösser geworden ist. Fünf Luchse seien in seinem Jagdrevier bestätigt, sagt Rolf Domenig, Obmann der Jagdgesellschaft Sennwald-Nord und Präsident der Revierjagd St.

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SENNWALD. Das Wildschwein ist nicht das einzige Wildtier, dessen Population im Werdenberg in den letzten Jahren grösser geworden ist. Fünf Luchse seien in seinem Jagdrevier bestätigt, sagt Rolf Domenig, Obmann der Jagdgesellschaft Sennwald-Nord und Präsident der Revierjagd St. Gallen (W&O berichtete am 30. März).

Diese habe man gesichtet oder mit Fotofallen erwischt. «Wir vermuten aber, dass es deutlich mehr Tiere sind», ergänzt er. Bei einem davon könnte es sich um das Weibchen «Alma» handeln, das 2008 im Rahmen des Umsiedlungsprojektes «Luno» im Werdenberg freigelassen wurde. «Dieses Weibchen hat drei Junge bei sich», sagt Domenig. Auch im Raum Buchs und Wildhaus vermutet er Nachwuchs. «Wenn aus einem Luchs vier werden, haben wir natürlich schnell eine grössere Population. Die hat einen Einfluss auf den Rehwild-Bestand», erklärt der Jäger. Auch Schneehasen stünden auf der Speisekarte des Luchses. «Machen können wir nichts dagegen, denn der Luchs ist in der Schweiz ein absolut geschütztes Tier», sagt Domenig.

Gemäss Wildhüter Silvan Eugster läuft zurzeit die Auswertung eines Luchs-Monitorings, das letztes Jahr durch die Organisation «Kora» durchgeführt worden ist. Daten und Zahlen sollen in den nächsten Wochen veröffentlicht werden. (ch)

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