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REGION: «Vorbildliche Mitarbeit der Jäger»

Zufrieden zeigen sich sowohl der Wildhüter Silvan Eugster als auch Hegeobmann Berni Schwendener über den Verlauf der diesjährigen Hirschjagd. Die hohen Abschussvorgaben werden dieses Jahr wohl praktisch erfüllt.
Katharina Rutz
Der frühe Wintereinbruch verhalf der Jägerschaft zu einem guten Hirschabschuss. (Bild: Eddy Risch/Keystone)

Der frühe Wintereinbruch verhalf der Jägerschaft zu einem guten Hirschabschuss. (Bild: Eddy Risch/Keystone)

Katharina Rutz

katharina.rutz@wundo.ch

«Die Hirschjagd verlief sehr erfreulich», sagt Silvan Eugster, Werdenberger Wildhüter. Die Werdenberger und Rheintaler Jäger bis Altstätten hatten einen Abschuss an 276 Hirschen als Sollvorgabe. Bis zum 15. Dezember konnten 239 Hirsche erlegt werden. Bei den fehlenden Tieren handelt es sich mehrheitlich um männliche Hirsche und dies fällt viel weniger ins Gewicht. Der Hirsch soll in bestimmten Regionen des Kantons St. Gallen immer noch reduziert werden. So auch im Werdenberg. Dazu ist vor allem die Reduktion der weiblichen Tiere nötig. «In einem natürlichen Bestand ist das Geschlechterverhältnis von weiblichen und männlichen Tieren ausgeglichen», sagt Silvan Eugster.

In der Rotwild-Hegegemeinschaft 1 (Werdenberg, Seeztal, oberes Toggenburg) hat sich dieses Verhältnis aber zu Gunsten der weiblichen Tiere verschoben. Deshalb müssen die Jäger pro männlichem Tier zwei weibliche und/oder Jungtiere (sogenanntes Kahlwild) schiessen. In einigen Revieren mit besonders vielen Hirschen müssen sogar vier Stück Kahlwild pro männlichem Hirsch geschossen werden. «Diese Vorgaben sind im Werdenberg bekannt und gaben keinen Anlass zu Diskussionen. Die Mitarbeit der Jäger war im Gegenteil vorbildlich. Bereits in den letzten Jahren bejagten sie die männlichen Tiere sehr vorsichtig», lobt Silvan Eugster.

Vorgabe möglicherweise mehr als erfüllt

Der Wildhüter schätzt, dass die Abschussvorgabe an Kahlwild bis Ende Jahr sogar übertroffen werden kann. «Die männlichen Tiere stellen dann kein Problem mehr da.» Im Werdenberg wurde die Jagd auf Hirsche bis Ende Jahr verlängert. Normalerweise ist die Hirschjagd am 15. Dezember beendet. Im Toggenburg und Seeztal ist dies bereits der Fall. Dort konnten die Abschussvorgaben bis Mitte Dezember vollumfänglich erfüllt werden.

Der Grund für die erfolgreiche Jagd ist der frühe Wintereinbruch mit viel Schnee in den höheren Lagen. Davon ist sowohl Silvan Eugster, als auch Berni Schwendener, Obmann der Rotwild-Hegegemeinschaft 1, überzeugt. «Ohne Schnee wäre es wohl nicht möglich gewesen die Abschussvorgabe zu erreichen», sagt Berni Schwendener. Nun sei er gespannt auf die Hirschzählung im Frühjahr, ob bereits eine Bestandesreduktion feststellbar sei. Wildhüter Silvan Eugster kann dazu noch keine Aussagen machen. «Es wäre zu früh hier eine Einschätzung abzugeben, die Zählung muss abgewartet werden», so Silvan Eugster.

Wegen der anhaltenden Schneefälle wandert das Wild nun vermehrt in Tallagen und kreuzt die Strassen. Spaziergänger und Autofahrer sind zur Vorsicht angehalten (siehe Kasten).

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