Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

REGION: Virus infizierte Elternbildung-E-Mail-Konto

Ein Computervirus hat vom E-Mail-Konto der Elternbildung Werdenberg aus ein Bettel-E-Mail verschickt, damit ein «ausgeraubtes» Mitglied heimreisen könne.

Vergangene Woche wurden vom E-Mail-Konto der Elternbildung Werdenberg gefälschte E-Mails an diverse E-Mail-Adressen verschickt, welche in deren Verteiler sind. Eine entsprechende Mit­teilung hat die Elternbildung ­gestern verschickt und auf ihrer Homepage aufgeschaltet. Inzwischen sei alles wieder in Ordnung und das E-Mail-Konto wieder ­virenfrei, sagte Veronika Schäffler auf Anfrage.

Fachleute hätten auf dem ­betreffenden privaten Computer einen Virus festgestellt und entfernt. Die gefälschten E-Mails, die durch den Virus ausgelöst wurden, enthielten einen Text, in einwandfreiem Hochdeutsch verfasst. Darin wurden die Empfänger gebeten, ihr mit Geld zu helfen. Sie halte sich in der Ukraine auf und dort sei ihr die Tasche mit allen Ausweisen, Geld usw. gestohlen worden. Die dortige Botschaft habe ihr geholfen, dass sie heimreisen könne.

Aber sie brauche nun dringend Geld, damit sie wieder ins Werdenberg komme. Für eine Überweisung sei Western Union angegeben worden. Allerdings scheint es, als ob auf dem E-Mail ­genauere Angaben dazu fehlten – so konnten offenbar jene, die diesem gefälschten Aufruf gefolgt wären, gar kein Geld überweisen. Damit es glaubhaft wirkte, hätten die falschen Absender den Text mit ihrem Vornamen unterzeichnet, sagt Schäffler.

Ein raffinierter Betrugsversuch

Die Betrüger hätten bewusst einen vertrauten Absender imitiert, um ihre wahren Absichten zu ver­decken: den Versuch, unter Verwendung einer vertrauenswürdigen E-Mail-Adresse und eines den Empfängern bekannten Namens Geld von hilfsbereiten Personen zu ergaunern.

All das sei nicht wahr gewesen, sie habe sich auch nicht in der Ukraine aufgehalten, stellt sie klar. Sie habe nach dem Versand des gefälschten E-Mails mit dem Absender der Elternbildung Werdenberg umgehend Anrufe von besorgten Empfängern erhalten, die ihr helfen wollten. Die Hilfsbereitschaft sei rührend gewesen, sagt Veronika Schäffler. Diese Personen konnte sie sogleich aufklären, dass es sich dabei um eine Fälschung handelt. (ts)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.