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REGION: Um die Esche steht es schlecht

Wegen des Eschentriebsterbens, einer sich immer weiter ausbreitenden Pilzkrankheit, müssen viele Bäume gefällt werden. Die Waldbewirtschafter werden finanzielle Einbussen in Kauf nehmen müssen.
Corinne Hanselmann
Die dürre Baumkrone einer kranken Esche rechts im Bild, links daneben die einer (noch) gesunden. (Bild: Corinne Hanselmann)

Die dürre Baumkrone einer kranken Esche rechts im Bild, links daneben die einer (noch) gesunden. (Bild: Corinne Hanselmann)

Corinne Hanselmann

corinne.hanselmann@wundo.ch

Beim Blick zu den Kronen einer kleinen Baumgruppe fällt es sofort auf: Während die Blätter der meisten Bäume in verschiedenen Grüntönen erstrahlen, ist eine der Kronen völlig kahl. «Das ist eine kranke Esche», bestätigt der Sennwalder Revierförster Hans Tinner den Verdacht. Sie ist vom Pilz «Falsches Weisses Stengelbecherchen» befallen, der das Eschentriebsterben verursacht. Aus Sicherheitsgründen – weil die kranken Äste abbrechen oder ganze Bäume umfallen können – werden befallene Eschen, wenn sie sich beispielsweise in der Nähe eines Weges befinden, ­gefällt. Das Holz kann in der Regel trotz Pilzbefall ohne Qualitätseinbussen genutzt werden.

Weil wegen des Eschentriebsterbens zahlreiche erkrankte Bäume gefällt werden müssen, ist das Angebot wohl bald grösser als die Nachfrage. Das hat einen Preiszerfall und damit eine finanzielle Einbusse für die Waldbewirtschafter zur Folge.3

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