REGION: Südkultur freut sich über Rekordbeteiligung

99 Personen besuchen derzeit einen Ferienkurs der Südkultur. Erstmals dürfen Erwachsene daran teilnehmen. Das ist aber nicht der Grund für die Rekordbeteiligung.

Alexandra Gächter
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Szene 1, Take 4, und bitte: Dank der Südkultur drehen Kinder und Jugendliche aus der Region einen spannenden Kurzfilm. (Bild: Alexandra Gächter)

Szene 1, Take 4, und bitte: Dank der Südkultur drehen Kinder und Jugendliche aus der Region einen spannenden Kurzfilm. (Bild: Alexandra Gächter)

Alexandra Gächter

alexandra.gaechter@wundo.ch

Zwischen 55 und 75 Kinder nutzten in den vergangenen Jahren das Kursangebot der Südkultur. Am diesjährigen Südkulturpass nehmen 99 Personen teil – eine Rekordbeteiligung. 13 der Teilnehmenden sind Erwachsene. Sie dürfen heuer erstmals kostenlos als Begleitperson ihres Kindes, Enkels oder Göttikindes dabei sein. Bei den Kursen «Feuerspiele» und «Karton-Robos» ist es sogar zwingend, dass Kinder zwischen sechs und zehn Jahren eine Begleitperson mitbringen. Auch ohne die 13 erwachsenen Teilnehmer erreicht Südkultur dieses Jahr eine Rekordbeteiligung. 86 der Angemeldeten sind nämlich Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren.

Kurse fanden sehr grossen Anklang

Wie bereits in den Vorjahren ist dieses Jahr der Musical-Workshop mit dem Gamser Patric Scott sehr beliebt. «Die anderen Kurse wurden früher nicht so gut besucht», sagt Niki Wiese Schawalder, Kordinatorin von Südkultur. Das habe wahrscheinlich daran gelegen, dass die anderen Kursangebote keine bekannten Kulturformen waren. «In der Zwischenzeit haben wir sehr viel mehr Öffentlichkeitsarbeit gemacht. Wir haben dadurch massiv an Bekanntheit gewonnen», sagt Niki Wiese Schawalder. So kamen dieses Jahr fünf der sechs Kurse zustande und fanden sehr grossen Anklang.

Beim «Dideridoo»-Kurs mit Hansjakob Tinner gehen die Kinder auf Klangforschung und bauen ein eigenes Dideridoo, das sie mit nach Hause nehmen können. Bei «Karton-Robos» basteln die Kinder mit Cho Linska einen bunten, selbstfahrenden Malroboter, welchen sie ebenfalls mit nach Hause nehmen dürfen. Patric Scott lehrte seinen Teilnehmenden zwei Songs aus dem High-School-Musical und studierte mit ihnen eine Choreografie sowie einige Szenen ein. Bei Kuno Bont produzierten die Teilnehmenden einen Kurzfilm. Die Kinder und Jugendlichen schrieben ein Drehbuch, führten Regie, schlüpften in verschiedene Rollen und schminkten die Schauspieler. Selbstverständlich wurde auch gefilmt, geschnitten und vertont. Esther Portmann-Schmuki, Stefan Portmann und Rob Ashley bauten mit den Teilnehmenden im Kurs «Feuerspiele» Skulpturen, die sich durch den Lauf des Feuers selbstständig bewegen und leuchten.5