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REGION: Stärkster Rückgang im Werdenberg

Sowohl die Zahl der Stellensuchenden wie auch jene der Arbeitslosen war im Februar weiter rückläufig. Im Vorjahresvergleich kann der Wahlkreis Werdenberg gar mit den besten Werten aufwarten.
Heini Schwendener

Heini Schwendener

heini.schwendener

@wundo.ch

Im Kanton St. Gallen waren Ende Februar 10543 Stellensuchende bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldet, das sind 207 weniger als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich sank die Zahl der Stellensuchenden im Kanton um 1150 Personen, das entspricht -9,8 Prozent. Gar noch grösser war der Rückgang bei den Stellensuchenden innert Jahresfrist in den Wahlkreisen Werdenberg, Rorschach, Rheintal, Sarganserland und See-Gaster. Werdenberg schwingt mit einem Minus von 16,8 Prozent – was weit über dem kantonalen Durchschnitt liegt – oben aus. In den Kreisen Toggenburg (–9,1 Prozent) Wil (–8,7 Prozent) und St. Gallen (–3,2 Prozent) war der Rückgang unterdurchschnittlich.

Bessere Zahlen im ganzen W&O-Gebiet

Auch bei den Arbeitslosenzahlen zeigt die Tendenz nach unten. Im Kanton St. Gallen waren Ende Februar 6338 Menschen arbeitslos. Das sind weniger als im Januar (6661). Im Vorjahresvergleich gab es einen Rückgang um 13,6 Prozent. Auch im W&O-Gebiet gab es weniger Arbeitslose als im Januar, aber auch merklich weniger als im Februar des Vorjahres. Bei den Arbeitslosen beträgt das Minus im Wahlkreis Werdenberg 16,1 Prozent. Auch der Toggenburger Wert mit –14,9 Prozent war besser als der kantonale Durchschnitt.

Im Kanton St. Gallen betrug im Februar die Arbeitslosenquote 2,3 Prozent gegenüber 2,6 Prozent im Februar 2017. Die St. Galler Arbeitslosenquote ist tiefer als der Schweizer Wert von 3,2 Prozent.

Zurück zu den Stellensuchenden. «Die Abnahme gegenüber dem Vorjahr ist im Kanton St. Gallen im gesamtschweizerischen Vergleich überdurchschnittlich, wie schon seit Jahren», schreibt das Volkswirtschaftsdepartement in seiner Medienmitteilung. Die Stellensuchendenquote im Kanton St. Gallen betrug im Februar 3,8 Prozent gegenüber 4,2 Prozent im Vorjahresvergleich. Die Stellensuchendenquote der Schweiz betrug im Februar 4,6 Prozent, 0,4 Prozentpunkte tiefer als im Februar 2017.Gemäss Trendbarometer der Fachstelle für Statistik ist im Kanton St. Gallen für die nächsten Monate, unabhängig von saisonalen Entwicklungen, weiterhin mit sinkenden Stellensuchendenzahlen zu rechnen.

Die Zahl der stellensuchenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Kanton St. Gallen ist gegenüber dem Vorjahr um ein Sechstel zurückgegangen. Knapp elf Prozent wenigere sind es bei den 25- bis 49-Jährigen. Geringer war der Rückgang bei den Stellensuchenden ab 50 Jahren, betrug er doch lediglich –5 Prozent. Die Zahl stellensuchender Hilfskräfte ist leicht angestiegen.

Deutlich weniger Kurzarbeit-Voranmeldungen

Vor einem Jahr hatten 34 Firmen für über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kurzarbeit angemeldet. Auch diesbezüglich wird klar, wie sich die wirtschaftliche Situation innert Jahresfrist verbessert hat. Für diesen März rechnen noch acht Firmen damit, für gut 80 Mitarbeitende Kurzarbeitsentschädigungen in Anspruch nehmen zu müssen.

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