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REGION: Nach der Doppelspur ist vor dem S-Bahn-Ausbau

Während sich die Bahnausbauten im Werdenberg um weitere zwei Jahre verzögern, liegen die Wünsche für die nächsten Schritte bereits auf dem Tisch.
Hanspeter Thurnherr
Ehe zwischen Buchs und Sevelen auf zwei Spuren verkehrt wird, dauert es nun länger. (Bild: PD)

Ehe zwischen Buchs und Sevelen auf zwei Spuren verkehrt wird, dauert es nun länger. (Bild: PD)

Hanspeter Thurnherr

hanspeter.thurnherr@wundo.ch

Was der Buchser Stadtpräsident Daniel Gut vor Kurzem anlässlich des Wirtschaftsznünis bereits vermeldete, ist nun auch offiziell bestätigt: Die SBB-Doppelspur Buchs–Sevelen kommt erst mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025. Im «Standbericht 2017» über den öffentlichen Verkehr im Kanton begründet das Amt für öffentlichen Verkehr (AöV) die Verschiebung um zwei Jahre mit «schwierigen geologischen Verhältnissen und mit der Bauphasenplanung auf den Einspurabschnitten.»

Betroffen von dieser Verschiebung ist auch die Doppelspur Oberriet–Oberriet Nord. Ebenfalls bis dann soll die Haltestelle Trübbach-Fährhütte erstellt sein. Das Vorprojekt für alle drei Ausbauten wurde Mitte dieses Jahres gestartet. Sistiert bleibt aber vorläufig das Projekt S-Bahn FL.A.CH (die Verbindung Feldkirch–Sargans), «aufgrund Dissens zwischen dem Fürstentum Liechtenstein und Österreich betreffend Finanzierung», wie es im Standbericht heisst.

Die Ziele und Wünsche benannt

Die Planungsregion Ostschweiz hat beim Bundesamt für Verkehr ihre «Angebotsvorstellungen» für den Ausbauschritt 2030/35 eingereicht. Darin sind auch der Halbstundentakt der S-Bahn Altstätten–Sargans–Ziegelbrücke sowie der für das Obertoggenburg wichtige Halbstundentakt beim Voralpenexpress enthalten.

Im Vorwort schreibt «Verkehrsminister» Bruno Damann, Vorsteher des kantonalen Volkswirtschaftsdeparementes: «Die seit langem geforderten Fahrzeiten zwischen St. Gallen und Zürich von weniger als einer Stunde und zwischen St. Gallen und München von weniger als zweieinhalb Stunden scheinen nun in Reichweite zu sein.» Im Vor­dergrund stünden aber Kapa­zitätserhöhungen, und nicht Beschleunigung. Zudem müsse der öffentliche Verkehr langfristig finanzierbar sein und sein Kostendeckungsgrad sich erhöhen. Verbesserungspotenzial sieht Damann bei der Sauberkeit und bei den Kundeninformationen. Verbessert werden müsse auch die Zugänglichkeit zum ÖV für den Velo- und Fussverkehr und für Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt seien.

Der Standbericht enthält eine Fülle von Zahlen über Nutzung und das Leistungsangebot des ÖV, die Entwicklung der Verkehrsströme bei Bahn und Bus, der Einnahmen, Kosten und Abgeltungen im 2016 und im Vergleich der Vorjahre, dazu die Prognosen für die kommenden Jahre. 5

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