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REGION: Mehr Sicherheit zu Hause

Einbrüche zu vereiteln ist das Ziel der Sicherheitsberatung von Bruno Metzger von der Kantonspolizei St. Gallen. Auch im Werdenberg ist er unterwegs.
Katharina Rutz
Einbrecher benützen gerne einfache Hebelwerkzeuge, um Türen aufzubrechen. (Bild: PD)

Einbrecher benützen gerne einfache Hebelwerkzeuge, um Türen aufzubrechen. (Bild: PD)

Katharina Rutz

katharina.rutz@wundo.ch

Das Haus ist mehrere hundert Jahre alt. Es liegt mitten in einem historischen Kern eines Werdenberger Dorfes. Der Hausbesitzer möchte anonym bleiben, der W&O darf aber während des Termins mit Bruno Metzger, Leiter Sicherheitsberatung der Kantonspolizei St. Gallen mit dabei sein.

Die Bewohner des Hauses möchten dieses besser gegen Einbrecher schützen, damit sie sich sicherer fühlen. Der Hausbesitzer ist in einer Risikobranche tätig, was sein Sicherheitsbedürfnis zusätzlich erhöht.

Türen und Fenster einbruchsicher machen

Nach einem kurzen Vorgespräch beginnt der Rundgang durchs Haus: Dort, wo man ein Haus normalerweise betritt – der Haustür. Das alte Schloss macht bereits den Handlungsbedarf deutlich. «Türen ohne Zusatzsicherungen lassen sich ziemlich leicht aufhebeln», sagt Bruno Metzger. Alte Türen können aber mit Zusatzschlössern vom Fachmann nachgerüstet werden. Dies ist häufig günstiger, als eine neue einbruchsichere Türe einzubauen. Die Fenster des Hauses im unteren Stock sind bereits vergittert. Eine genügende Sicherheitsmassnahme. Allerdings muss das Fenster neben der Terrassentüre noch mit einem Gitter nachgerüstet werden, rät Bruno Metzger dem Hausbesitzer. So führt der Beratungsrundgang durch das ganze Haus. Auch das Thema Alarmanlage wird besprochen. Der Hausbesitzer erhält viele Ratschläge. Ob er sie allerdings umsetzt, ist ihm überlassen. Auch welche Fachleute ausgewählt werden, und ob diese die Massnahmen korrekt umsetzen, hat Bruno Metzger nicht in der Hand.

Zusammen mit verschiedenen Branchenverbänden erarbeitet die Polizei und die Schweizerische Kriminalprävention nun das Projekt «Sicheres Wohnen Schweiz». Ein Ziel ist es, auch die ausführenden Handwerker für das Thema Einbruchsicherheit zu sensibilisieren.3

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