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REGION: Lawinengefahr auf zweithöchster Stufe

Bei der gegenwärtigen Lage können Lawinen auch ohne menschliches Zutun spontan abgehen. Schneesport abseits freigegebener Pisten birgt derzeit grosse Gefahren.
Der Helikopter holt am Pizol Leute vom Pistendienst ab, um aus der Luft eine Sprengladung abzuwerfen. So werden Lawinen künstlich ausgelöst, die vielleicht irgendwann ein Skigebiet gefährden könnten. (Bild: Michel Canonica (Pizol 21.1.2016))

Der Helikopter holt am Pizol Leute vom Pistendienst ab, um aus der Luft eine Sprengladung abzuwerfen. So werden Lawinen künstlich ausgelöst, die vielleicht irgendwann ein Skigebiet gefährden könnten. (Bild: Michel Canonica (Pizol 21.1.2016))

In den Voralpen der Ostschweiz und im ganzen Wallis war bereits gestern Freitag die Lawinengefahr gross, das ist die zweithöchste Stufe in der Fünferskala. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos schreibt zur Lage von heute Samstag: «Schneesport abseits gesicherter Pisten erfordert viel Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr und Zurückhaltung.» Weil es weiterhin schneit, wird sich die Lawinensituation nicht verbessern. Für morgen Sonntag schreibt das SLF angesichts der Lawinensituation und der Wetterprognosen: «Für Schneesport abseits gesicherter Pisten sind die Verhältnisse verbreitet ungünstig.»

Das Skigebiet Wildhaus-Alt St. Johann gehört nicht zu den von Lawinen sehr stark gefährdeten in der Schweiz. Gleichwohl gibt es exponierte Pisten, die je nach Schnee- und Witterungsverhältnissen nicht freigegeben bzw. gar nicht erst präpariert werden können, so etwa die Piste Gamserrugg Ost oder die Ostabfahrt vom Chäserrugg. Die Windstürme der vergangenen Tage sowie die Schneefälle haben den Bahnbetrieben die Arbeit erschwert. So waren nach den Winterstürmen der vergangenen Tage die besagten Pisten am Freitagmittag noch nicht präpariert. Jürg Schustereit von den Bergbahnen Wildhaus AG konnte gestern noch nicht sagen, ob diese Pisten angesichts der Schnee- und Lawinensituation für den Wochenendbetrieb geöffnet werden können, denn es gilt: «Die Sicherheit hat Vorrang vor allem anderen.»

Im Obertoggenburg und am Pizol wurden in den vergangenen Tagen oft Lawinen künstlich ausgelöst, um Skipisten sicher zu ­machen. (she)3

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