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REGION: «Kanton würde es als Pilotversuch unterstützen»

Das Land Liechtenstein bringt eine zusätzliche Spur zur Entlastung auf der Rheinbrücke Sevelen–Vaduz in die Diskussion. Diese soll in wechselnder Richtung zur Verfügung stehen, so die Idee.
Die Rheinbrücke Sevelen–Vaduz wird während der Stosszeiten am Morgen und Abend zum Nadelöhr. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Die Rheinbrücke Sevelen–Vaduz wird während der Stosszeiten am Morgen und Abend zum Nadelöhr. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

«Die liechtensteinische Seite hat neue Pläne für die Verkehrsführung bei der Autobahnausfahrt und Rheinbrücke ins Spiel gebracht. Durch eine zusätzliche Spur könnte mehr Kapazität geschaffen werden. Diese würde wohl mit Lichtsignalen geregelt morgens für die eine Richtung und abends für die andere Richtung zur Verfügung stehen.» Dies sagte Regierungsrat Marc Mächler, Vorsteher des kantonalen Baudepartementes, am Rande der traditionellen Medieneinladung zum Auftakt des neuen Jahres im Hofkeller. Er finde die Idee interessant. Sie müsse aber noch vertieft werden.

Diskussionen mit dem Astra laufen bereits, wie der Bauchef sagte. Der Kanton würde eine solche Lösung als Pilotversuch unterstützen. «In Tunnels würde ein solches wechselseitiges Verkehrsregime auch schon erfolgreich praktiziert. Noch nicht thematisiert seien Lösungsmöglichkeiten für die Rheinbrücke Haag–Bendern – eine weitere stauanfällige Verbindung.

Viel Potenzial spricht Marc Mächler der geplanten Velo- und Fussbrücke zwischen Buchs und Vaduz zu. Wenn dieses Projekt im Rahmen des Agglomerationsprogramms Werdenberg-Liechtenstein gelinge, könne dies indirekt auch den Autoverkehr über die Rheinbrücken Buchs–Schaan und Vaduz–Sevelen dämpfen.

Bereits zuvor hatte Mächler beim Thema «Funktionale Räume» deutlich gemacht, dass «wir im Alltag politische Grenzen immer weniger spüren.» Doch seien die Infrastrukturen noch nicht ganz abgestimmt, das wolle der Kanton St. Gallen mit den Nachbarn verbessern. Treiber seien dabei die Agglomerationsprogramme. Bis Mitte dieses Jahres werde der Bund seine «Qualifikation» in Form der finanziellen Beteiligung (in der Regel zwischen 30 und 40 Prozent der Kosten) abgeben.

Das Bauprojekt beim Landwirtschaftlichen Zentrum in Salez sei im Zeitplan und im Budget. Beim Projekt Unterhalts- und Handwerkszentrum Saxerriet hat das Parlament den Kredit gekürzt. In Planung sei nun eine Variante, die wohl im Rahmen des neuen Budgets möglich sei. Mit dem kantonalen Voranschlag für 2018 bereits genehmigt ist die Beteiligung am Fernwärmeverbund Saxerriet, Landwirtschaftliches Zentrum und Schulhaus Türggenau.

Hanspeter Thurnherr

hanspeter.thurnherr@wundo.ch

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